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Arginin, eine semiessentielle Aminosäure, ist an vielen Vorgängen im Körper beteiligt. So hat es Einfluss auf den menschlichen Hormonhaushalt sowie das Immunsystem.

Im Gegensatz zu vielen anderen Nährstoffen wird es vom Körper selbst hergestellt. Unter bestimmten Bedingungen steigt der Tagesbedarf jedoch. Er kann dann nicht mehr durch die körpereigene Produktion gedeckt werden.

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In der Wachstumsphase, bei bestimmten Krankheiten oder nach Unfällen muss Arginin durch die Nahrung oder entsprechende Präparate zugeführt werden.

Die Aminosäure ist in folgenden Lebensmitteln in größeren Mengen enthalten:

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So wirkt Arginin auf den menschlichen Organismus

Gemeinsam mit Ornithin beeinflusst es die Ausschüttung wichtiger Wachstumshormone. Es hat also einen relativ großen Einfluss auf unseren Hormonhaushalt. So ist es möglich, mithilfe eines Arginin-Tests Wachstumshormon Mängel festzustellen.

So ein Mangel kann speziell bei Kindern zu ernsten Wachstumsstörungen führen. Hier ist die Einnahme von zusätzlichem Arginin empfehlenswert, da es die Ausschüttung der vorhandenen Wachstumshormonreserven stimuliert.

Darüber hinaus kann der Muskelauf- sowie Fettabbau gefördert werden. Darum ist die Aminosäure unter Bodybuildern äußerst beliebt. Sie nutzen es auch gerne, weil Adern durch seine gefäßerweiternde Wirkung noch stärker hervortreten.

Es wird angenommen, dass die Aminosäure bei Diabetes helfen kann. Denn neben den Wachstumshormonen beeinflusst Arginin auch das Hormon Insulin. Genauer gesagt erhöht es die Ausschüttung von Insulin im Körper.

Weitere Funktionen von Arginin

Zudem wird diesem Stoff nachgesagt, dass er das Immunsystem stärkt. Die Produktion weißer Blutkörperchen wird stark angeregt, was es zu einem vorbeugenden Mittel gegen drohende Erkältungskrankheiten macht.

Nicht umsonst steigt der Tagesbedarf an Arginin nach harten sportlichen Trainings und während der Belastung durch akute Infekte. Weil es die Wundheilung positiv beeinflusst, wird auch nach Operationen viel zusätzliches Arginin benötigt.

Krebszellen hingegen sollen durch die Gabe von Arginin gehemmt werden. Derzeit sind Experten der Meinung, dass eine erhöhte Zufuhr dieses Nährstoffs zu einem besseren Ansprechen der Tumorzellen auf Chemotherapien führt. Das gilt allerdings hauptsächlich für Brustkrebs. Endgültige Bestätigungen gibt es dazu allerdings noch nicht.

Wie bei jedem Nahrungsergänzungsmittel, sollte auch vor der Einnahme von Präparaten mit dieser Aminosäure ein Arzt konsultiert werden. Im Gespräch kann so die richtige Dosierung und Art der Verabreichung herausgefunden werden.

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