Schwefelhaltige Aminosäuren

Schwefelhaltige Aminosäuren verfügen im Gegensatz zu anderen über ein Schwefelatom in ihrer Seitenkette. Es gibt nur zwei Aminosäuren, auf die das zutrifft: Cystein und Methionin.

Aber was ist das Besondere an diesen beiden Aminosäuren? Interessierte Leser erfahren hier mehr zu diesem Thema.

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Die Aminosäure Cystein

Die schwefelhaltige Aminosäure Cystein kann vom menschlichen Körper selbst gebildet werden und ist deswegen nicht essentiell. Die Produktion der Aminosäure erfolgt aus einer Verbindung von Methionin und Homocystein. Trotzdem kann der Eiweiß-Bestandteil auch über die Nahrung aufgenommen werden.

Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Cystein sind:

 Da Cystein ein wesentlicher Bestandteil des Mineralstoffs Keratin ist, ist die Aminosäure auch ein Grundbaustein von Haaren, Nägeln und Haut. Eine weitere Aufgabe des Stoffs ist die Stabilisierung von Proteinen durch seine Schwefelgruppe. Außerdem ist Cystein ein Bestandteil des Tripeptids Glutathion, was wiederum einen großen Einfluss auf das körpereigene antioxidative Schutzsystem hat.

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Methionin - eine weitere schwefelhaltige Aminosäure

Neben Cystein gehört auch Methionin zu den schwefelhaltigen Aminosäuren. Im Gegensatz zum Cystein ist Methionin jedoch essentiell und muss über die Nahrung in den menschlichen Organismus aufgenommen werden. Eine körpereigene Produktion ist nicht möglich.

Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Methionin sind unter anderem:

Die WHO geht von einem Bedarf von 14 mg pro kg Körpergewicht aus. Dieser Wert wird in der Regel problemlos durch die normale Ernährung abgedeckt.

Auch Methionin hat verschiedene Aufgaben im Körper. Schwefelhaltige Aminosäuren sind Lieferanten für Methlygruppen. Außerdem ist Methionin ein Bestandteil von L-Carnitin und kann in die zweite schwefelhaltige Aminosäuren Cystein umgebaut werden.

Welche Bedeutung hat Schwefel für den Körper?

Schwefel als Mineralstoff ist schon seit dem Altertum bekannt. Die wesentlichen Aufgaben des Nährstoffes sind die Entgiftung des Körpers und das Ankurbeln des Eiweißstoffwechsels.

Der Nährstoff wird außerdem beim Wachstum und Umbau von Gewebe benötigt. Daher ist er insbesondere für Heranwachsende sehr wichtig.Trotz dieser positiven Wirkungen muss der Mensch darauf achten, nicht zu viel Schwefel zu sich zu nehmen.

Eine Überdosierung kann gesundheitsschädigende Folgen haben. Der Mineralstoff kommt vor allem in eiweißhaltiger Nahrung vor - genauso wie schwefelhaltige Aminosäuren.

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