E 283 Kaliumpropionat

Hinter dem Zusatzstoff Kaliumpropionat (englische Bezeichnung: potassium propionate) steckt ein Salz der Propionsäure. Diese hat einen natürlichen Ursprung und wird mikrobiell hergestellt. Teilweise wird die Säure auch bei der Herstellung der Essigsäure gewonnen. In der Regel stellt man den Zusatzstoff allerdings synthetisch her. Kaliumpropionat ist zudem geringfügig in verschiedenen, natürlichen Aromen enthalten. Eingesetzt wird der Stoff in der Lebensmittelindustrie als Konservierungsstoff.

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Kaliumpropionat E 283 - Wie wirkt die Substanz?

Die Substanz wirkt antimikrobiell und schützt die Lebensmittel dadurch vor Schimmel. Diese Eigenschaft ist übrigens im sauren bzw. im schwach-sauren pH-Bereich am effektivsten.

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Kaliumpropionat E 283 - Die Anwendungsgebiete in der Nahrungsmittelindustrie

E 283 wird in der Lebensmittelindustrie eingesetzt, um die Produkte vor Schimmel zu bewahren. Somit dient er hier als Konservierungsstoff. Allerdings darf er nicht in allen Nahrungsmitteln enthalten sein. Stattdessen ist er nur für folgende Produkte zugelassen:

  • Der Lebensmittelzusatzstoff war ab dem Jahr 1988 in Deutschland verboten. Der Grund hierfür war, dass der Stoff in einigen Tierstudien Magenkrebs verursachte. Seit 1998 ist er allerdings wieder erlaubt.

Kaliumpropionat E 283 - Besondere und wichtige Anmerkungen

E 283
Ursprung?
Einsatz in Bio-Lebensmitteln?
Glutenfrei?
Als Allergieersatz?Nein, der Stoff kann nicht als Allergieersatz dienen.
Allergiepotenzial?Bislang gab es keinen Fall, bei dem der Stoff eine Allergie auslöste.
Erlaubte Tagesdosis?Für diesen Zusatzstoff wurde keine maximale Tagesdosis festgelegt.
  • Der Zusatzstoff kann die Hyperaktivität bei Kindern fördern. Zudem steht er im Verdacht, in hohen Dosen krebserzeugend zu wirken. Dazu fand man heraus, dass Konservierungsstoffe im Allgemeinen die Darmschleimhaut beschädigen und das Wachstum der Darmflora verhindern oder verlangsamen können.

Kaliumpropionat E 283 - Die Zusammensetzung des Zusatzstoffes

Der Stoff stellt eine Kaliumverbindung der Propionsäure dar. Die chemische Formel lautet C3H5KO2.


Quellen

Kuhnert, P.: Lexikon Lebensmittelzusatzstoffe – Zusatzstoffe, Enzyme, technische Hilfsstoffe, Nahrungsergänzungsstoffe
Wallhäußer, Karl-Heinz.: Lebensmittel und Mikroorganismen: Frischware – Konservierungsmethoden – Verderb
Eisenbrand, G. / Schreier, P.: RÖMPP Lexikon Lebensmittelchemie
Weber, H.: Mikrobiologie der Lebensmittel – Grundlagen
Grimm, Hans-Ulrich: Die Ernährungsfalle – Wie die Lebensmittelindustrie unser Essen manipuliert
Häge, W.: Die Grundsanierung des „Biologischen Systems Mensch“ nach Albert Hesse


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