E 296 - Apfelsäure

Apfelsäure ist eine chemische Verbindung aus Dicarbonsäuren und Hydroxycarbonsäuren. Sie ist in der Lebensmittelindustrie als Zusatzstoff mit der E-Nummer 296 zugelassen und wird als Säuerungsmittel verwendet. Die englische Bezeichnung lautet "malic acid".

In natürlicher Form kommt die Säure in unreifen Äpfeln, Quitten, Weintrauben, Berberitzenbeeren, Vogelbeeren und Stachelbeeren vor. Zudem kann die Säure in einem biotechnologischen Verfahren hergestellt werden, indem sie aus Fumarsäure katalysiert bzw. als Stoffwechselprodukt von Bakterien oder Pilzen gewonnen wird.

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Apfelsäure (E 296) - Eigenschaften des Zusatzstoffes

Die Säure hat einen festen Aggregatzustand und tritt als weißes Pulver auf. Sie ist gut in Wasser und Ethanol löslich. Der Schmelzpunkt liegt je nach Art der Säure zwischen 100 und 132 Grad Celsius.

  • Weitere Bezeichnungen sind 2-Hydroxybernsteinsäure, 2-Hydroxybutandisäure, und 2-Hydroxybutan-1,4-disäure.

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Apfelsäure (E 296) - Anwendungsgebiete des Zusatzstoffes

In der Lebensmittelindustrie wird die Säure zur Unterstützung von Antioxidantien verwendet. Zudem kann sie jene Enzyme, die für die Braunfärbung von Obst und Gemüse verantwortlich sind, hemmen. Die Säure wird außerdem beim industriellen Blanchieren verwendet.

Die Säure ist allgemein für Lebensmittel zugelassen, allerdings gilt für einige Lebensmittel eine Höchstmengenbeschränkung. Hauptanwendungsgebiete sind

Zudem wird die Säure auch als Trägerstoff für Aromen verwendet.

Apfelsäure (E 296) - Besondere Hinweise

E 296
Ursprung?
Einsatz in Bio-Lebensmitteln?
Glutenfrei?
Als Allergieersatz?Nein.
Allergiepotenzial?Als Lebensmittelzusatzstoff gilt die Säure als unbedenklich. Das allgemeine Allergiepotenzial ist auch allgemein gering, allerdings können aufgrund des starken Säuregehalts bei empfindlichen Personen lokale Reizungen entstehen.
Erlaubte Tagesdosis?Ein ADI-Wert wurde nicht festgelegt.

Apfelsäure (E 296) - Bestandteile des Zusatzstoffes

Die Säure ist eine chemische Verbindung aus Dicarbonsäuren und Hydroxycarbonsäuren.


Quellen

Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz: Verordnung über die Zulassung von Zusatzstoffen zu Lebensmitteln zu technologischen Zwecken (Zusatzstoff-Zulassungsverordnung - ZZulV)
Kuhnert, Peter: Lexikon Lebensmittelzusatzstoffe: Zusatzstoffe, Enzyme, technische Hilfsstoffe und Nahrungsergänzungsstoffe
Leitenberger, Bernd: Zusatzstoffe und E-Nummern: Alle Zusatzstoffe und E-Nummern sowie die gesetzlichen Grundlagen erklärt


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