Konservierungsstoffe

Konservierungsstoffe werden eingesetzt, um die Haltbarkeit bestimmter Produkte zu verlängern. Das macht sie besonders im Bereich der Lebensmittelindustrie beliebt. Die Haltbarkeit diverser Lebensmittel ist sehr eingeschränkt. Hier können die Zusatzstoffe Abhilfe schaffen. Antioxidationsmittel gehören ebenso zu den Haltbarkeit verlängerten Stoffen.

Sie schützen das Lebensmittel vor Veränderungen durch Oxidation. Dadurch zögern sie die negativen Entwicklungen von Fetten heraus. Auch Farbverläufe bleiben zunächst erhalten. Dadurch ist das Produkt länger ansehnlich und kann leichter verkauft werden. Ein Beispiel für einen häufig eingesetzten Stoff innerhalb der Gruppe ist Benzoesäure (E 210).

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Konservierungsstoffe - Wirkung

Lebensmittel verderben nur, wenn sich schädliche Mikroorganismen bilden. Das Wachstum derartiger Kleinstlebewesen wird durch den Einsatz bestimmter Zusatzstoffe innerhalb der Kategorie gehemmt. Dadurch kann der Verbraucher jene Lebensmittel länger verzehren und muss nicht mit der Aufnahme von Bakterien oder anderen schädlichen Lebewesen rechnen.

Benzoesäure wirkt vor allem gegen Hefen und Schimmelpilze. Gegen Bakterien kann der Zusatzstoff nur schlecht vorgehen und zeigt sich nicht erfolgreich bei der Bekämpfung von Milchsäurebakterien. Vor allem beim Pökeln ist die Gruppe der Zusatzstoffe notwendig. Hier verhindert er die Entstehung von Clostridium botulinum. Dieses Bakterium führt zur Entstehung der äußerst gefährlichen Erkrankung 'Botulismus'.

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Konservierungsstoffe in Lebensmitteln

Verbraucher sollten wissen, dass jeder Zusatzstoff der Stoffgruppe gegen andere Mikroorganismen vorgeht. Daher kommen in den folgenden Lebensmitteln verschiedene Stoffe zum Einsatz:

  • Bei einigen Lebensmitteln sind es vor allem die Salze bestimmter Konservierungsstoffe, die einen Verderb verhindern.

Konservierungsstoffe - Ursprung

Der Ursprung der Konservierungsstoffe ist unterschiedlich. Benzoesäure kommt in der Natur vor. Dieser Zusatzstoff findet sich im Wehrsekret der Wasserkäfer.

Konservierungsstoffe - Risiken

In einigen Fällen ist der Verzicht auf einen Zusatzstoff gefährlicher für die Gesundheit als der enthaltene Stoff selbst. Trotzdem kann auch ein Konservierungsstoff selbst zu bestimmten Symptomen führen. Innerhalb der Weinherstellung sind Sulfite (Konservierungsstoffe) sehr wichtig.

Sie können zu Kopfschmerzen führen. Weiterhin sind pseudoallergische Reaktionen zu beobachten. Jeder Stoff der Stoffgruppe weist andere Eigenschaften auf, welche vom Verbraucher gezielt nach Risiken überprüft werden sollten.


Quellen

Hartwig, Dr. Stefanie: Werbung für Lebensmittel: Strategien - rechtlicher Spielraum - Umsetzung
DGE: Risiken durch Zusatzstoffe in Lebensmitteln
Kahlert, Heike / Scholz, Fritz: Säure-Base-Diagramme: Ein Leitfaden für die Praxis und für Studierende
Eisenbrand, Gerhard / Schreier, Peter: RÖMPP Lexikon Lebensmittelchemie, 2. Auflage, 2006
Lück, Erich: Chemische Lebensmittelkonservierung: Stoffe Wirkungen Methoden


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