Anwendung Tee

Einen Tee aus Heilpflanzen sollte man Schluck für Schluck genießen und das Aroma tief in sich aufsaugen. Fließt er dann über die Zunge, wird er zur Gaumenfreude und löst dabei die schönsten Erinnerungen aus. Ein Hochgenuss.

Aber Tee ist nicht nur äußerst schmackhaft, sondern kann auch heilende und wohltuende Wirkungen haben.

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Ein Tee aus Heilpflanzen entfaltet sanft seine Wirksamkeit

Der Tee aus Heilpflanzen gehört zu einer der ältesten Arzneiformen überhaupt. Ob bei Magen- und Darmproblemen, Gallenbeschwerden, Schlaflosigkeit, Erkrankungen der Atemwege, er wird überall eingesetzt und findet seine Verwendung.

Um einen Heiltee aus Kräutern aufzugießen, bedarf es keiner besonderen Kenntnisse. Es ist eher die Heilpflanze, die man kennen sollte, damit man den richtigen Aufguss für die Beschwerden bereitet.

Es sind die Heilpflanzen, in Form des Aufgusses, die sämtliche Beschwerden lindern und eine Behandlung unterstützen können. Gleichzeitig kommt bei der Zubereitung des Getränks eine besondere Zuwendung zur eigenen Gesundheit dazu.

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Blüten, Blätter oder Wurzeln - ein heilender Tee entsteht

Der Tee kann aus verschiedenen Teilen einer Heilpflanze bestehen. Werden bei einem Heilkraut nur die Blüten verwendet, können es beim nächsten nur die Blätter mit den Stängeln sein. Auch aus den zerkleinerten Wurzeln kann ein Aufguss zubereitet werden.

Und es spielt keine Rolle, ob Blüten und Blätter frisch verwendet werden oder ob sie im getrockneten Zustand zum Tee aufgegossen werden. Wer einen Heiltee aus Kräutern zubereitet und die Zutaten nicht selber sammelt, sollte nur qualitativ hochwertige Produkte kaufen.

Eine Apotheke zum Beispiel ist verpflichtet, die Qualität der Heilkräuter nach den Richtlinien des Arzneimittelgesetzes einzuhalten.

So kocht man richtig Tee aus Heilpflanzen

Die Heilpflanzen sollten sauber und unbeschädigt sein. Sie müssen aber nicht vor dem Aufguss extra gewaschen werden. Für eine Tasse Tee nimmt man ungefähr ein bis zwei Teelöffel des Heilkrautes und übergießt es mit kochendem Wasser. Danach muss der Heiltee ungefähr zehn Minuten ziehen.

Der Aufguss sollte dabei zugedeckt sein, damit sich keine wirksamen Bestandteile verflüchtigen. Ein Heiltee als Arznei wird nur in kleinen Schlucken getrunken, damit seine Wirksamkeit erhöht wird. Ob er gesüßt oder ungesüßt getrunken wird, das ist reine Geschmackssache.

Als Süßungsmittel würde sich Honig anbieten. Honig unterstützt die heilende Wirkung. Er sollte aber nicht in den heißen, sondern nur in den warmen Tee gegeben werden, damit er seine eigene Heilkraft beibehält.

Aus harten Pflanzenteilen wird ein Absud gekocht

Aus holzigen oder zähen Pflanzenteilen oder aus der Wurzel einer Heilpflanze wird ein Absud gekocht. Dabei werden die Teile klein geschnitten und mit kaltem Wasser aufgesetzt. Auch hier gilt, ein bis zwei Teelöffel pro Tasse.

Dann wird das Wasser mit dem Heilkraut zusammen aufgekocht. Der Absud sollte dann ca. zehn Minuten leicht köcheln, bevor die Pflanzenteile ausgefiltert werden.

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