Heilpflanze Eibisch

Der Eibisch gehört zur Familie der Malvengewächse. Sein wichtigster Inhaltsstoff ist der Pflanzenschleim, der Schleimhaut- und Hautentzündungen lindert und bei Verdauungsbeschwerden helfen kann.

Den größten Anteil an Schleimstoffen enthalten die Wurzeln der Heilpflanze.

Der Eibisch ist sehr gut verträglich und wirkt teilweise schneller als viele chemische Arzneimittel. Aus diesem Grund ist er besonders gut für Kinder geeignet.

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Heilwirkung des Eibisch

Die Schleimstoffe des Eibisch wirken vor allem bei Erkältungsbeschwerden, wie Husten und Halsschmerzen lindernd, einhüllend, reizmildernd und wohltuend, da er sich schützend über die entzündeten Stellen legt. Ein Tee aus Eibischwurzeln empfiehlt sich bei leichten Entzündungen der Magenschleimhaut.

Zudem wirkt der Eibisch:

Anwendung des Eibisch

Der Schleim des Eibisch wird in erster Linie bei Entzündungen der Schleimhaut im Mund- und Rachenraum angewendet sowie bei Entzündungen und Reizungen der Verdauungsorgane. Aus der Wurzel des Eibisch lässt sich ein Tee zubereiten.

Damit die Kräfte des Schleims gut erhalten bleiben, sollte der Eibisch nicht gekocht werden, sondern als Kaltauszug zubereitet werden.

Der Tee kann auch in Form von Bädern, Waschungen oder Umschlägen angewendet werden, denn er hilft gegen Wunden und trockene, rissige Haut.

Verwendbare Pflanzenteile

Die Wurzeln des Eibisch enthalten den größten Anteil an Schleimstoffen. Daher werden sie in der Pflanzenheilkunde am häufigsten verwendet.

Aber auch die getrockneten Blüten und Blätter kommen zum Einsatz.

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