Flieder

Der Flieder blüht im Frühling und schmückt mit seinen lilanen und weißen Blüten bereits seit dem Mittelalter zahlreiche Gärten.

Seine Blüten verströmen einen betörenden Duft, trotzdem schmeckt er sehr bitter und wird deshalb in der freien Natur kaum von Tieren gefressen.

Vitaminbedarf ermitteln

pfeil
herz

Der Flieder als Heilpflanze

Aufgrund seiner Bitterkeit ist der Flieder ein beliebtes Heilmittel gegen Fieber und Verdauungsschwäche.

Weitere Heilwirkungen sind:

Anwendung des Flieders

Der Flieder kann in der Heilkunde sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Er hilft vor allem bei Fieber, Ischias und Rheumatismus. Innerlich wird ein Tee aus den Blüten, Blättern, Früchten und der Rinde des Flieders verwendet.

Der Tee aus den Fliederblüten dient dabei zur Stärkung der Verdauung, während der Tee aus den Blättern und der Rinde Fieber lindert. Der Tee aus den Früchten wird gegen Verdauungsbeschwerden und Schluckauf eingesetzt. Alle diese Tees schmecken sehr bitter.

Äußerlich werden Bäder mit Tee aus den Blättern, Blüten oder der Rinde bei rheumatischen Schmerzen und Gichtattacken angewendet. Zudem kann ein Ölauszug aus den getrockneten Blättern als Einreibung ebenfalls bei rheumatischen Schmerzen und Ischias helfen.

Verwendete Pflanzenteile

Vom Flieder können eigentlich alle Pflanzenteile verwendet werden:

Dadurch wird der Flieder zu einer besonders vielseitigen Heilpflanze.

Diesen Artikel teilen: facebook-30x32 twitter-30x32 google-plus-30x32

Auch interessant