Heilwirkung betäubend

In den mythischen Geschichten vieler alter Kulturen ist der Mohn als Heilpflanze fest verankert.

Der Gott des Schlafes soll seinerzeit der Göttin Demeter den Samen des Schlafmohns gegen ihren Kummer verabreicht haben - diesen hat sie dann im tiefen Traum verloren. Der Mohn ist eine der ältesten Arzneipflanzen.

Vitaminbedarf ermitteln

pfeil
herz

Der Mohn: betäubend, heilend und farbenfroh

Opium enthält verschiedene sogenannte Alkaloide wie Morphin, Narcotin, Papaverin und Codein. Morphin wird aus Mohn gewonnen und hat eine entkrampfende und sehr schmerzlindernde Wirkung.

Es wird vorzugsweise zur Behandlung von starken Schmerzen eingesetzt. Man muss sehr vorsichtig sein, da die Wirkung stark betäubend ist und psychisch und physisch abhängig machen kann.

Zudem enthalten die Mohnsamen viel Kalzium sowie die B-Vitamine.

Sein Ursprungsland ist der Kaukasus

Ursprünglich stammt Mohn aus dem Kaukasus und Kleinasien. Da kommt er auf Kalkschotterhängen oder Wiesen vor.

Die Pflanze, die betäubend in der Wirkung ist, wird bis zu 90 cm hoch und wächst in Stauden mit großen scharlachroten Blüten heran.

Seit 100 Jahren wird aktive Züchtungsarbeit geleistet und es gibt mittlerweile viele Sorten an Mohnpflanzen.

Diesen Artikel teilen: facebook-30x32 twitter-30x32 google-plus-30x32

Auch interessant