Das Hirtentäschel, auch Hirtentäschelkraut genannt, gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Die krautige Pflanze ist sehr fein und dünn und wirkt eher unscheinbar. Seinen Namen hat das Kraut aufgrund der kleinen Blätter, die aussehen wie dreieckige Täschchen, so wie Hirten sie früher trugen.

Bereits im Mittelalter entdeckte man, dass Hirtentäschel leicht blutstillend wirkt, weswegen es häufig bei starken Regelblutungen und nach Geburten eingenommen wird. Zudem soll das Kraut den Blutdruck regulieren und die Verdauung fördern.

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Die Heilwirkung des Hirtentäschel

Aufgrund seiner leicht blutstillenden Wirkung wird Hirtentäschel häufig bei Nasenbluten, starker Regelblutung und anderen Blutungen eingesetzt. Des Weiteren soll das blühende Kraut die Eigenschaft besitzen, den Blutdruck regulieren zu können.

Hoher Blutdruck soll demnach gesenkt und niedriger Blutdruck verstärkt werden.

Hirtentäschelkraut wirkt:

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Anwendung des Hirtentäschel

Am häufigsten wird Hirtentäschel zu einem Tee oder Aufguss zubereitet. Zudem kann man es auch als Tinktur verwenden. Der Tee soll besonders bei Menstruationsbeschwerden helfen und diese zum einen auslösen und fördern und zum anderen aber auch bei starken Regelblutungen blutstillend wirken. Zudem kann man Hirtentäscheltee schnupfen, um Nasenbluten zu verringern.

Auch äußerlich kann der Tee angewendet werden. Beispielsweise für Waschungen und Umschläge. Diese können bei Ekzemen und Wunden Abhilfe schaffen. Bei blutenden Wunden sollte man allerdings niemals selbst Hand anlegen und mit dem Kraut experimentieren, sondern immer vorher einen Arzt zu Rate ziehen!

Verwendbare Pflanzenteile

Beim Hirtentäschelkraut können alle Pflanzenteile, bis auf die Wurzel, verwendet werden.

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