Lärche

Die Lärche ist den meisten Menschen aufgrund einer besonderen Eigenschaft bekannt; sie gehört zwar zur Gattung der Koniferen, verliert aber jedes Jahr im späten Herbst wie ein Laubbaum ihre Nadeln.

Dass es sich bei der Lärche zudem um einen Baum mit vielfältigen Heilwirkungen handelt, ist jedoch nur den wenigsten bekannt. Als Heilpflanze wird sie besonders bei rheumatischen Beschwerden und Nervenschmerzen eingesetzt.

Zudem soll sie bei zahlreichen Hautleiden, Problemen des Verdauungssystems und des Harnapparates helfen.

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Die wichtigsten Fakten über die Lärche

Der Nadelbaum gehört zur Familie der Kieferngewächse und ist am häufigsten in nördlichen Urwäldern und in Wirtschaftswäldern angesiedelt. Die ursprünglich aus Sibirien und dem östlichen Europa stammende Lärche wird heute aber auch häufig bei uns in Deutschland angepflanzt.

Einen sehr schönen Anblick bieten die Bäume im April und Mai, wenn ihre roten, duftenden Blüten blühen. Das besondere an den sommergrünen Bäumen ist die Tatsache, dass sie - im Gegensatz zu den meisten anderen Nadelbäumen - ihre nadelförmigen Blätter im Spätherbst abwerfen. Die bei uns am bekanntesten europäischen Lärchen werden bis zu 40 Meter hoch.

Der größte Baum der Gattung, eine Westamerikanische Lärche, steht in Montana und knapp 50 Meter groß. Da das Holz der Pflanzen besonders schwer und hart ist, wird es häufig in der Bau- und Möbelindustrie verwendet, beispielsweise für Treppen, Türen, Parkettböden, Fassadenverkleidungen und Dachtragwerke.

Volkstümliche Namen der Lärche sind zum Beispiel:

Heilwirkung der Lärche

Neben den Heilwirkungen bei Problemen mit der Haut, dem Verdauungsystem und dem Harnapparat hat die Lärche noch folgende Eigenschaften.

Sie wirkt:

Anwendung der Lärche

Die Lärche wird medizinisch meistens als ätherisches Öl verwendet und hilft so als innerliche Anwendung, mit Honig vermischt, gegen Blasenleiden, Blutungen, Würmer, Durchfall und Darmkatarrh. Äußerlich wird das Öl als Einreibung bei Nervenschmerzen genutzt. Auch rheumatische Beschwerden sollen dadurch gelindert werden können.

Ein Umschlag, der mit dem ätherischen Lärchenöl getränkt ist, hilft äußerlich gegen verschiedene Hauterkrankungen. Da die Wirkstoffe der Lärche jedoch sehr kräftig sind, sollte man diesen Umschlag nur eine halbe Stunde lang auf die betroffene Stelle auflegen und danach mindestens einen Tag mit einer erneuten Anwendung warten. Eine wirkungsvolle Lärchensalbe kann man einfach selbst Zuhause herstellen. Diese wirkt äußerlich gegen die oben genannten Hauterkrankungen.

In der Bachblütentherapie wird die Lärche unter dem Namen Larch eingesetzt und steht dort für Bescheidenheit und Selbstvertrauen. Aus bestimmten Teilen der Stämme kann zudem der Stoff Taxifolin gewonnen werden. Dieser soll beispielsweise das Wachstum von Eierstock-Krebszellen hemmen und einen positiven Einfluss auf Herz-Kreislauferkrankungen haben.

Auch Bluthochdruck senkende und gefäßerweiternde Eigenschaften werden diesem Stoff nachgesagt.

Verwendbare Planzenteile:

Die

der Lärche können medizinisch verwendet werden.

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