Lebensbaum

Seine Heimat hat der als Heckenpflanze beliebte Lebensbaum im Nordosten Amerikas, wo er dichte Bestände rund um die großen Seen bildet.

Dort wurde und wird er auch als Heilpflanze bei Hautproblemen sowie Gicht und Rheuma geschätzt.

Allerdings besitzt die Pflanze auch gefährliche Giftstoffe und kann daher nur äußerlich sowie stark verdünnt angewandt werden. In der Homöopathie ist sie daher beliebt.

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Die wichtigsten Fakten über den Abendländischen Lebensbaum

Der Abendländische Lebensbaum, auch unter dem Namen Gewöhnliche Thuja oder Abendländische Thuja bekannt, ist eine immergrüne Baumart aus Nordamerika, die heute bei uns eine beliebte Heckenpflanze ist.

  • Thuja ist giftig und sollte nur äußerlich oder stark verdünnt angewendet werden. Allein die Berührung der Zweigspitzen kann zu Rötungen und Juckreiz auf der Haut führen.

Wissenschaftlicher Name

In der Wissenschaft ist der Abendländische Lebensbaum unter dem Namen Thuja occidentalis bekannt.

Volkstümliche Namen

Der Abendländische Lebensbaum wurde aus Nordamerika importiert, ist also erst seit relativ kurzer Zeit in Europa bekannt. Daher finden sich auch keine deutschen Trivialnamen.

Gattung / Pflanzenfamilie

Der Lebensbaum gehört innerhalb der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae) zur gleichnamigen Pflanzengattung Lebensbäume (Thuja).

Heilwirkung des Abendländischen Lebensbaums

Die ätherischen Öle und Triebspitzen des Abendländischen Lebensbaums wurden schon von den amerikanischen Ureinwohnern geschätzt. Sie wirken:

Inhaltsstoffe

Der Abendländische Lebensbaum enthält viele ätherische Öle aus Monoterpenen. Das Thujon ist dabei am stärksten vertreten und giftig. Weiterhin findet man:

Anwendung des Abendländischen Lebensbaums

  • Da der Abendländische Lebensbaum giftig ist, sollte er nur in Fertigpräparaten, in der Homöopathie und äußerlich angewendet werden. Aufgrund der reizenden Wirkstoffe sollte der Abendländische Lebensbaum als Heilpflanze auch äußerlich nur mit einer gewissen Vorsicht benutzt werden.

Schließlich beruht seine Wirkung vor allem auf den intensiven ätherischen Ölen sowie dem giftigen Stoff Thujon. Die aus Amerika stammende Heilpflanze besitzt in Europa keine langjährige Tradition.

Die nordamerikanischen Ureinwohner nutzten die Zweigspitzen des Lebensbaums vor allem in Form einer Salbe gegen Rheuma und Gichtschmerzen.

Äußerliche Anwendung

Tinktur

Aufgrund der hautreizenden Eigenschaften wird eine Tinktur aus den Zweigspitzen gegen Warzen angewendet.

Ätherisches Öl

Die zahlreichen ätherischen Öle der Pflanze werden gern in der Aromatherapie eingesetzt. Sie befreien die Atemwege und wirken hautreizend sowie antibakteriell.

Homöopathie

In sehr niedrig potenzierter Verdünnung (D1 bis D3) wird der Abendländische Lebensbaum gegen eine Vielzahl von Krankheiten genutzt. Die Homöopathie schätzt die Heilpflanze für ein großes Spektrum an Krankheiten, die von der Aktivierung alter Hautentzündungen bis hin zur Behandlung von Nebenhöhlenentzündung reicht.

Bei folgenden Leiden hilft der Abendländische Lebensbaum

Äußerliche Anwendungen
Erkältungen
Gicht
Neuralgien
Rheuma
Geschwüre
Eiterungen

Vorkommen und Sammelzeit des Abendländischen Lebensbaums

Ursprünglich war der Abendländische Lebensbaum im Nordosten Amerikas rund um die großen Seen beheimatet und kam vor relativ kurzer Zeit zu uns. Heute ist er eine der beliebtesten Heckenpflanzen und weit verbreitet.

Der Baum wächst sowohl auf feuchten als auch trockenen Standorten, zieht bei letzterem Habitat aber schattige Orte vor.

Sammelzeit

Die Triebspitzen des Abendländischen Lebensbaums können im Frühjahr gesammelt und weiterverarbeitet werden.

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