Der Orangenbaum ist wohl bei Jedermann bekannt und seine Frucht, wegen des hohen Vitamin C Gehaltes, sehr beliebt. Sorten gibt es von der Heilpflanze verschiedene, wobei die 'Washington Navel', wegen ihrer schönen großen Frucht und der herrlichen Fruchtsüße, zu den beliebtesten gehört.

Die Orange entstammt einer Kreuzung zwischen Pampelmuse (Citrus maxima) und Mandarine (Citrus reticulata). Aus dieser Kreuzung entstand auch die Bitterorange, welche sich komplett von der süßen Variante unterscheidet.

heilpflanze-orangenbaum1-549x366

heilpflanze-orangenbaum2-549x366

Der botanische Name lautet Citrus sinensis. Im Volksmund wird der Orangenbaum auch gerne Apfelsinenbaum genannt. Die heilende Orange gehört zu der Familie der Rautengewächse, botanisch Rutaceae.

Vitaminbedarf ermitteln

pfeil
herz

Heilwirkung des Orangenbaumes

Die Frucht des Orangenbaumes wirkt appetitanregend und fiebersenkend, diese Eigenschaften sind besonders bei Erkältungen interessant. Außerdem löst sie Krämpfe, fördert einen erholsamen Schlaf und hilft bei Melancholie. Die Orange regt die Verdauung an und wirkt sich positiv auf den Magen aus.

Bei Kindern empfiehlt es sich, eine Orange auszupressen und den Saft zu verabreichen, damit die Verdauung bei Verstopfung angeregt wird.

Als bei Seefahrten noch ein Mangel an frischen Lebensmitteln herrschte, wurden Orangen und Zitronen im Schiff eingelagert, da das Vitamin C der Frucht bei Skorbut gegenwirkte.

Die Inhaltsstoffe der Orange:

Anwendungsbereiche der Powerfrucht vom Orangenbaum

Die Apfelsine ist ein wahres Wundermittel, wenn es um Beschwerden der Verdauungsorgane geht. Dabei ist die Schale wichtiger als das Fruchtfleisch. Natürlich kommt hierfür nur ein Bio Orangenbaum in Frage.

Die Schale:

Sogar zur Vorbeugung gegen Krebs wird die Heilpflanze Orangenbaum eingesetzt. Ebenso wird sie bei Erbrechen, Fieber, Herzklopfen und Alkoholmissbrauch angewendet. Auch die kosmetische Heilwirkung bei Orangenhaut sollte Erwähnung finden.

  • Die Schale der Vitaminbombe hat eine bleichende Wirkung, bei Altersflecken und Narben eingesetzt, hellt sie die dunklen Stellen sanft auf. Auch bei verfärbten Zähnen kann sie als natürliche Bleiche verwendet werden.

Vorkommen der Heilpflanze Orangenbaum

Heilpflanze Orangenbaum3

Orangen werden in vielen Ländern angebaut und sind beinahe das

ganze Jahr über erhältlich. Der Löwenanteil der gesamten Orangenzucht liegt in Brasilien und Amerika. Doch auch Indien, Spanien, Mexico und Italien lassen den Orangenbaum in Vielzahl wachsen.

In Deutschland und Österreich ist es der tropischen Apfelsine zu kalt, darum kann sie nur als Kübelpflanze kultiviert werden. Die frühen Orangen sind ab September reif, spätere Sorten im März. Allerdings können die Früchte der Apfelsine bis zu 14 Monate natürlich auf dem Baum „gelagert“ werden.

Verwendet wird von der Heilpflanze Orangenbaum in erster Linie das Fruchtfleisch, dabei stecken besonders in der Schale die wichtigsten Heilstoffe, aber auch die Blüte findet als Tee und Aufguss Verwendung. Sogar gegen Mundgeruch wirkt die Schale, wenn diese eine Zeit lang gekaut wird.

Produktübersicht:
BalsamCremes
Duftlampen ÖlKompressen
ParfumMassageöl
  • Für ein fiebersenkendes Bad: 75 g Orangenblüten in 38 Grad warmes Wasser streuen und ziehen lassen.

Die Orange wird im 15. Jahrhundert das erste Mal dokumentiert. Damals war sie nur den Reichen vorbehalten, für das gemeine Volk war sie noch viel zu teuer. Heute ist die Orange weltweit sehr beliebt

Den Orangenbaum kultivieren

Die Heilpflanze Orangenbaum ist in Deutschland und Österreich relativ schwer aus Samen zu ziehen. Es erfordert viel Geduld und absolute Aufmerksamkeit. Darum empfiehlt es sich, auf bereits gezogene Orangenbäume zurückzugreifen.

Die Apfelsine darf nicht das ganze Jahr über im Freien gehalten werden, da sie Frost nicht verträgt. Als Kübelpflanze erreicht sie allerdings eine Größe von bis zu zwei Metern und trägt auch einige Früchte.

Sie mag keine Staunässe und möchte einen warmen Standort. Die pralle Sonne kann aber zu Schädlingen führen, daher sollte ein Standort gewählt werden, wo sie es warm hat und nur mäßig der prallen Sonne ausgesetzt ist. Gut durchlässiger, lockerer und leicht saurer Lehmboden sollte vorhanden sein.

Außerdem muss der Orangenbaum regelmäßig gegossen werden. Er mag weder Staunässe noch darf der Wurzelballen austrocknen. Auch Wind verträgt die Apfelsine nicht. Sorten gibt es etwa 400 Verschiedene.

Je nach Sorte unterscheiden sich die Süße der Früchte und die Reifezeit. Von den Blondorangen sind Shamouti, Baladi, Hamlin, Hart's Tardiff und Valencia die wichtigsten. Aber auch Blutorangen sind sehr beliebt geworden.

Nachdem die Heilpflanze Orangenbaum nur als Kübelpflanze gehalten werden kann, ist es auch kein Problem, sie zu anderen Pflanzen darzuzustellen. Es sollte nur unbedingt auf Schädlinge geachtet werden, da der Orangenbaum sehr anfällig dafür ist. Die Blütezeit ist von Februar bis Juni.

  • Es muss unbedingt auf Schädlinge geachtet werden! Schildläuse können abgekratzt werden. Anschließend wird die Pflanzen mit warmem Wasser abgewaschen und mit Brennnessel Sud besprüht. Von der Verwendung chemischer Spritzmittel ist abzuraten.

Diesen Artikel teilen: facebook-30x32 twitter-30x32 google-plus-30x32

Auch interessant