Heilpflanzen Bibel

Wer sich für die Ursprünge und die Tradition der Verwendung von Heilpflanzen interessiert, wird in der Bibel auf interessante Spuren stoßen.

Zahlreiche Pflanzenarten und Früchte sind dort genannt, zum Teil sogar mit eindeutigen Hinweisen auf die Zubereitung, die Art der Anwendung und auf die Wirkweisen. Nicht umsonst wurde dieses uralte Wissen in der Klostermedizin angewendet. Und noch heute werden viele dieser Heilpflanzen in der Naturheilkunde und auch im Wellnessbereich verwendet - mit großem Erfolg.

Vitaminbedarf ermitteln

pfeil
herz

Heilpflanzen: Überraschende Hinweise in der Bibel

Medizinisches Wissen findet sich bereits in der Bibel; es ist spannend zu sehen, welche Heilpflanzen dort genannt werden. Nicht selten stößt man auf Früchte, die einerseits zu den Grundnahrungsmitteln zählen, deren Wirkungsweise als Heilmittel aber ebenfalls durchaus bekannt waren. Zu ihnen zählen unter anderem die Feige und die Olive.

Im Buch Jesaja erfährt der Leser, dass ein 'Pflaster aus Feigen' gegen Geschwüre hilft. Auch über die heilende Kraft von Olivenöl wusste er zu berichten. Und es ist tatsächlich so: Die Feige wartet mit einer antibakteriellen Wirkungsweise auf und kann so zum Beispiel die Wundheilung beschleunigen.

Olivenöl wurde nicht nur für die Salbung von Priestern und Königen verwendet, man kannte auch ihre desinfizierende und entzündungshemmende Kraft bei Hautverletzungen.

Aktuelle Produkte

BuchDie ganze Welt der Heilkräuter
Vegane TablettenMultivitamine und Mineralien
Vegi KapselnBaldrian Extrakt 2000 mg
KapselnFatburner Acai Berry + Raspberry

Die altbewährte Kraft der Heilpflanzen: Myrrhe, Zimt & Co.

Zur Linderung seiner Schmerzen wurde dem gekreuzigten Jesus mit Myrrhe gewürzter Wein gereicht. Aber dieser Wirkstoff ist nicht nur hilfreich bei Schmerzen, er ist außerdem schleimlösend und fiebersenkend, wirkt also auch bei Entzündungen.

Wein wird nicht direkt als Heilpflanze angesehen, aber in der Bibel war man sich seiner positiven Wirkung für den Magen durchaus bewusst. Dies zeigt sich deutlich in einem Brief von Paulus an Timotheus, der ihm empfahl, wegen seines kranken Magens weniger Wasser und dafür etwas mehr Wein zu trinken.

Dass eine geringe Menge Wein pro Tag das Risiko von Herzerkrankungen senken kann, war Paulus dagegen möglicherweise noch nicht bekannt.

Wermut: Bittere Heilpflanze mit überraschender Wirkung

In der Bibel wird dem Wermut eher Nachteiliges bescheinigt, da er recht bitter schmeckt. Seine Wirkstoffe sind aber eindeutig nachgewiesen, denn Wermut regt den Appetit an und hilft bei Verdauungsbeschwerden.

Dieses Wissen über Heilpflanzen trug auch Hildegard von Bingen weiter. Sie empfahl zum Beispiel eine Wermut-Kur vom Frühjahr bis zum Herbst, um das Immunsystem zu kräftigen.

Diesen Artikel teilen: facebook-30x32 twitter-30x32 google-plus-30x32

Auch interessant