Brennessel

Die Gicht wurde früher als Zipperlein, als Wohlstandskrankheit betrachtet.

Reichliches, eiweißhaltiges Essen und ausgiebiger Alkoholgenuss, aber auch eine genetische Vorbelastung, können ein 'Zuviel' an Harnsäure im Blut verursachen.

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Was passiert bei Gicht und wie können Heilpflanzen helfen?

Die Gicht ist eine Purin-Stoffwechselerkrankung. Purine sind organische Stoffe, die der Körper selbst bildet. Sie werden auch durch fleischliche Nahrung aufgenommen (besonders Haut und Innereien).

Die Purine werden im Körper in Harnsäure umgebildet und über die Nieren ausgeschieden. Wenn das nicht mehr funktioniert, durch eine Überlastung oder Erkrankung der Nieren, dann lagern sich Harnsäurekristalle in den Gelenken an. Das führt zu üblen Schmerzattacken.

Unbehandelt kann dies mit der Zeit zu einer chronischen Gichterkrankung führen. Im Endstadium werden die Nieren irreparabel geschädigt.

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Gicht, Linderung oder Heilung durch Heilpflanzen?

Es kommt zu einem akuten Schmerzanfall in einem Gelenk, oft das Großzehengrundgelenk (Podagra). Den Schmerz kann man mit der Auflage warmer Weißkohlblätter auf das Gelenk lindern. Auch Umschläge mit gekochtem Linsenbrei (abgekühlt) oder Quark nehmen dem Schmerz die Schärfe.

Da sich bei Gicht zu viel Harnsäure im Blut ansammelt, lindern Heilpflanzen, die die Ausscheidung von Harnsäure fördern, die Symptome. Goldrute und Brennnessel als Teezubereitung sind die Mittel der Wahl.

Medizinische Maßnahmen und eine angepasste Ernährungsweise werden dadurch jedoch nicht überflüssig!

Akute Hilfe mit Gift bei Gicht

Die Herbstzeitlose ist eine dem Krokus ähnliche Pflanze mit hohem Giftpotenzial.

Sie gilt als einzige Heilpflanze, die mit ihrem Cholchizin einen akuten Gichtanfall sofort abmildern kann.

  • Die Dosierung ist sehr heikel. Wenn überhaupt, sollten Hinweise zur Anwendung nur aus fachkundigem Munde entgegen genommen werden.

Weitere Maßnahmen gegen Gicht

Ganz besondere Aufmerksamkeit sollte der Ernährung gelten.

Eiweißreiche Kost, besonders Innereien und purinhaltiges Gemüse, wie Hülsenfrüchte und Spargel sind zu meiden. Erdbeeren, Cranberries, Äpfel, Karotten, Zwiebeln, Tomaten und Sellerie wirken dagegen als wahre Heilpflanzen.

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