Heilpflanzen Homöopathie

In der Homöopathie gibt es viele Grundstoffe, die zu Kügelchen, Tabletten oder Tinkturen verarbeitet werden.

Sie kommen aus dem Tierreich, dem Reich der Metalle und sogar aus dem Reich der Erreger (Nosoden genannt).

Am häufigsten jedoch trifft man auf Pflanzen als Ausgangsstoff. Diese müssen nicht immer von ausgewiesenen Heilpflanzen stammen.

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Heilkunde und Homöopathie: vom Heilpflanzen-Tee bis zum Globuli

Zwischen der Anwendung von Heilpflanzen in der Volksheilkunde und ihrer Anwendung in der Homöopathie liegen Welten. In der Heilpflanzenkunde wird die biochemische Wirkung einzelner Substanzen im Körper eingesetzt, um bestimmte Prozesse positiv zu beeinflussen.

Entweder wird das körpereigene Immunsystem gestärkt oder die Substanzen eliminieren bzw. neutralisieren die feindlichen Stoffe. In der Homöopathie nutzt man lediglich eine Art energetischer Information einer Pflanze.

Es muss die Pflanze sein, die im Normalfall bei einem gesunden Menschen genau die Symptome verursacht, die es beim Kranken zu heilen gilt. Damit werden, auf einer 'höheren' Ebene, die Selbstheilungskräfte des Körpers stimuliert.

  • Daher der Satz: Gleiches mit Gleichem heilen!

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Wo bleiben die Beweise in der Homöopathie?

Die Heilkraft der Homöopathie ist stark umstritten. Einfach deshalb, weil es keine wissenschaftlichen Belege dafür gibt. Das Paradoxe daran ist, dass die Homöopathie auf einer Ebene wirkt, die sich mit den uns bekannten Messinstrumenten nicht erfassen lässt.

Das immer wiederkehrende Argument, Homöopathie ist ein großer Placebo Effekt, lässt sich dagegen recht schnell widerlegen. Denn schon lange wird im Bereich der Tierheilkunde mit homöopathischen Präparaten erfolgreich gearbeitet.

Heilpflanzen von der Urtinktur bis zur höchsten Potenz

Wie kommen denn nun die Heilpflanzen in die Globuli?

In der Homöopathie gibt es Verdünnungen, Verschüttelungen und Verreibungen. Man nimmt den Ausgangsstoff der Heilpflanze und eine Trägersubstanz. Das ist in der Regel Milchzucker, Wasser oder Alkohol. Jetzt wird die Ursubstanz Heilpflanze mit dem Trägerstoff verdünnt und danach mit Schüttelschlägen potenziert (verstärkt).

Der homöopathischen Logik folgend, wird der Ausgangsstoff also mit jeder weiteren Verdünnungsstufe (Potenzen D bis CM) verstärkt. Die D-Potenzen haben eine zehnfache Verdünnungsbasis, das 'D' kommt vom Wort 'dezimal'. Die Zahl hinter der D-Potenz bezeichnet die jeweilige Stufe der Potenzierung.

VerdünnungsstufeVerdünnung: Flüssigkeitsmenge pro Tropfen Urtinktur
D1:1:10
D21:100
D31:1000
D41:10.000
D61:100.000
D121:1 Billion (12 Nullen)
D301:1 Quintillion (30 Nullen)

Die Substanz ist schon bald nicht mehr nachzuweisen, doch die Wirkung steigert sich von Potenz zu Potenz. Spätestens nach einer D30 Potenz ist die Ausgangssubstanz der Heilpflanzen physikalisch nicht mehr nachweisbar. Es ist nur noch eine energetische Information in der Trägersubstanz.

Neben den D-Potenzen gibt es noch die C-Potenzen (100-fache Verdünnungsschritte), die M-Potenzen (1000-fache Verdünnungsschritte) sowie die LM- und Q-Potenzen (50.000-fache Verdünnungsschritte), die recht verbreitet sind.

Fazit: Eines ist sicher, anders als bei der Anwendung natürlicher Heilpflanzenpräparate, können die gängigen homöopathischen Präparate dem Körper keinen Schaden zufügen. Wer also eigene Erfahrungen sammeln möchte, kann sofort damit beginnen.

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