Heilpflanzen aus dem Mittelalter

Wer denkt bei Kräutern aus dem Mittelalter nicht zuerst an Hildegard von Bingen?

An die Heilkräuter-Gärten, die man heute in vielen restaurierten Klosteranlagen (wieder)entdecken kann.

Das Thema Heilkunde und Kräuterwissen wurde im Mittelalter zum größten Teil von den Klöstern besetzt.

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Das Heilpflanzen-Wissen im Mittelalter: Woher es kam, wohin es geht

Die Hochzeit der europäischen Heilpflanzenkunde lag eindeutig im 12. Jahrhundert. Das war die Zeit der Hildegard von Bingen. Das meiste Wissens über die Heilpflanzen und ihre Anwendung im Mittelalter haben wir aus ihren Schriften.

Die Heilpflanzen-Lehre aus dem Mittelalter ging dann, mit den Hexenverfolgungen, bis ins 17. Jahrhundert hinein, regelrecht in Flammen auf. Danach, im Barock, blühte die Klostermedizin wieder auf, um dann, zu Beginn des 19. Jahrhunderts, von der Wissenschaft zunächst gänzlich verdrängt zu werden.

Erst in der heutigen Zeit beginnt man wieder nach diesem Wissen zu forschen. Es wird versucht, das alte Wissen über Heilpflanzen aus dem Mittelalter wieder hervorzuhohlen und wenn möglich, für die heutige Medizin nutzbar zu machen.

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Beliebte Heilpflanzen aus dem Mittelalter und ihre Anwendung

Außerdem sind von folgenden Pflanzen die Anwendungsgebiete bekannt:

Mit Heilpflanzen nicht nur heilen

Doch war eine Heilpflanze damals nicht nur für die Heilung von Krankheiten zuständig.

Auch die Gesunderhaltung und Vorbeugung spielten eine große Rolle bei der Anwendung.

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