Nebenwirkungen

Dass Heilpflanzen auch Nebenwirkungen haben können, ist vielen Menschen nicht bewusst. Die natürlichen Wirkstoffe können unter Umständen Beschwerden hervorrufen, die die Wirkung von Medikamenten negativ beeinflussen.

Dies kann unter anderem abhängig sein von der Dosierung sowie der Art und der Häufigkeit der Anwendung. Welche Heilpflanzen mit einer gewissen Vorsicht anzuwenden sind, wird hier genauer beschrieben.

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Heilpflanzen aus der Natur und ihre Nebenwirkungen

Bereits Paracelcus hat darauf hingewiesen, dass prinzipiell alles 'Gift' für den Körper ist und die Menge darüber entscheidet, ob dieses Gift seine Wirkung entfalten kann.

Für die Anwendung einer Heilpflanze bedeutet dies, dass bei der Zubereitung von Tees, Tinkturen etc. genau auf die Dosierung zu achten ist, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden. Zu den 'Kandidaten' zählen beispielsweise Johanniskraut, Sonnenhut und sogar Kamille.

Manche Pflanzen sind sogar giftig, das heißt, dass bereits bei Einnahme kleiner Mengen gesundheitliche Beeinträchtigungen bis hin zum Tod die Folge sein können.

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Bewährte Heilpflanzen - Vorsicht: Nebenwirkungen!

Johanniskraut wird häufig empfohlen bei leichten Depressionen, gleichzeitig muss der Wirkstoff über einen längeren Zeitraum in regelmäßigen Abständen eingenommen werden.

Geeignet sind Kapseln, Dragees oder auch Tees. Personen, die Johanniskraut regelmäßig einnehmen, sollten einen zu langen Aufenthalt im Sonnenlicht vermeiden, da die Haut allergische Reaktionen aufzeigen kann.

Außerdem steht Johanniskraut - wie auch der Sonnenhut - in Verdacht, die Zeugungs- und Empfängnisfähigkeit zu beeinträchtigen.

Was begünstigt die Entwicklung von Nebenwirkungen in Heilpflanzen?

Heilpflanzen in giftig und nicht giftig einzuteilen oder sie in eine entsprechende Skala einzuteilen, ist nicht so einfach, wie es sich zunächst anhört.

Der Gehalt an Wirk- und Giftstoffen und damit auch die Ausprägung von Nebenwirkungen hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, zum Beispiel:

Zum letzten Punkt wurde festgestellt, dass Menschen umso empfindlicher auf Giftstoffe in Pflanzen reagieren, je skeptischer sie mit dem Thema umgehen.

Auch Halbwissen kann gefährlich sein. Efeu ist nicht insgesamt giftig, sondern nur die Beeren. Die Blätter können durchaus für Tees verwendet werden.

Allgemein gilt: Die Menge macht's! Zu viel ist schnell auch zu viel des Guten.

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