Rosen im Garten Die Rose gilt als eine der wunderschönsten Blumen weltweit und ohne Frage ist sie 'Die Blume der Liebe'.

Ob zum Geburtstag, Hochzeitstag, zum Valentinstag oder zwischendurch, sie ist ein wundervolles Geschenk für die Liebsten.

Doch nicht nur in der Liebe kennt die Rose keine Grenzen. Auch in der Pflanzenheilkunde ist sie ein Wunder der Natur.

Als Heilpflanze kann die Rose gegen Heuschnupfen, leichte Herzprobleme oder sogar gegen Zahn- und Ohrenschmerzen helfen.

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Einzelne Rosenblüte
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Rosen im Garten

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Die wichtigsten Fakten über die Rose

Ursprünglich fand man die Rose nur auf der nördlichen Halbkugel vor. Geht man südlich, reichen nur sehr wenige Arten der Heilpflanze bis in die tropischen Regionen.

Nördlich hingegen reichen wenige Arten sogar bis über den Polarkreis. Somit gilt diese Pflanze als eine der wenigen, die tatsächlich weltweit vorkommen.

Wissenschaftlicher Name

Der wissenschaftliche Name der Rose ist wenig spektakulär und zeigt keinen sonderlich großen Unterschied. Mit Rosa weiß nahezu jeder Laie, welche Pflanze mit diesem Begriff gemeint ist.

Volkstümliche Namen

Ganz anders sieht es dahingegen bei den volkstümlichen Namen aus. Hier gibt es ganz unterschiedliche Bezeichnungen für die Blume der Liebe.

Gattung/Pflanzenfamilie

Die Rose an sich bildet eine eigene Pflanzengattung. Das heißt, es gibt unterschiedliche Formen, je nach Ansicht zwischen 100 und 250, die allesamt diesen Namen tragen. Darüber hinaus ist besonders interessant, dass sich der Name der Pflanzenfamilie - Rosengewächse oder auch Rosaceae - von dem Namen der Rose ableitet.

Heilwirkung der Rose

Obwohl nur wenige Menschen von den vielfältigen Heilwirkungen der Rose wissen, gibt es zahlreiche Bereiche, in denen die Heilpflanze erfolgreich angewandt werden kann. So ist die Pflanze unter anderem:

Darüber hinaus wirkt die Heilpflanze schmerzlindernd bei:

Ferner können Rosen bei folgenden Leiden hilfreich sein:

Inhaltsstoffe

Die Inhaltsstoffe der Rose sind sehr individuell. Hervorzuheben sind vor allem die vielfältigen, ätherischen Öle, welche je nach Rosenart variieren können. Neben ätherischen Ölen beinhalten Rosen aber noch weitere Stoffe:

Anwendung der Rose

Interessant sind die überaus vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten dieser Heilpflanze. Sowohl innerlich wie auch äußerlich versprechen unterschiedliche Verfahren schnelle Linderung.

Äußerliche Anwendung

Äußerlich kann man die Rose auf unterschiedliche Weise gebrauchen:

Als Umschlag, Waschung und Teilbad

Sollen Rosen als Umschlag, Waschung oder Teilbad genutzt werden, sind vor allem die Blütenblätter von Interesse. Mit diesen lässt sich kurzerhand ein Rosentee aufkochen. Pro Tasse Wasser wird circa ein Teelöffel getrockneter Rosenblätter benötigt.

Die Blüten müssen lediglich mit dem heißen Wasser übergossen werden. Anschließend sollte der Tee ungefähr zehn Minuten ziehen. Mit dem zubereiteten Getränk kann man nun ein Tuch tränken, welches anschließend als Umschlag genutzt wird.

Alternativ, abhängig davon, wie viel Tee zubereitet wird, lässt sich dieser auch als Waschung oder Teilbad verwenden. Umschläge, Teilbäder und Waschungen mit Rosentee helfen vor allem bei hartnäckigen Wunden, die nur schwer heilen und bei leichten Verbrennungen.

Als Spülung

Zum einen besteht natürlich die Möglichkeit, aufgekochten Rosentee als Spülung zu nutzen. Darüber hinaus kann aber auch ein Rosenwein hergestellt werden. Hierzu werden Rosenblätter und Weißwein abgekocht. Die Spülung hilft vor allem gegen Mundschleimhautentzündungen und Zahnschmerzen.

Auflegen frischer Blütenblätter

Wer beispielsweise eine Gesichtsrose (Gürtelrose im Gesicht) hat, kann sich die frischen Blätter der Rose auflegen, welche anschließend für Linderung sorgen.

Rosenöl, Cremes und Salben

Die Herstellung von Rosenöl, Cremes und Salben ist sehr aufwendig, da extrem viele Blütenblätter benötigt werden. Die jeweiligen Produkte sind im Handel wie auch in der Apotheke erhältlich.

Innerliche Anwendung

Darüber hinaus kann die Rose als Heilpflanze auch innerlich angewandt werden.

Als Tee

Die Teezubereitung ist sehr einfach. Benötigt wird ein Teelöffel der getrockneten Rosenblätter, welche anschließend mit heißem Wasser übergossen werden.Der Tee sollte circa zehn Minuten ziehen, bevor er abgeseiht wird.

Es empfiehlt sich, diesen Tee mit etwas Honig zu süßen. Rosentee kann gegen Schwindel und Kopfschmerzen helfen. Darüber hinaus empfiehlt er sich bei typischen Frauenbeschwerden. Ferner stärkt er das Herz und die Nerven und wirkt blutreinigend.

Als Wein

Zur Herstellung eines Rosenweins muss Weißwein zusammen mit Rosenblättern abgekocht werden. Seinen Einsatz findet die Zubereitung bei Schmerzen der Gebärmutter sowie bei Erschöpfungszuständen.

Bei folgenden Leiden hilft die Rose

Bei den nachfolgenden Leiden kann die Rose unterstützend wirken:

Innerliche AnwendungÄußerliche Anwendung
NervenstärkendKopfschmerzen
BlutreinigendZahnschmerzen
BlutstillendLeichte Verbrennungen
AdstringierendEntzündungen im Mundbereich
KopfschmerzenSchwer heilende Wunden
Zahnschmerzen
Augenschmerzen
Ohrenschmerzen
Schmerzen der Gebärmutter
Beschwerden während der Wechseljahre
Heuschnupfen
Verstopfung
Durchfall
Lungenschwäche
Leichte Herzbeschwerden
Gelbsucht
Leberschwäche
Schwindel bis Ohnmacht
Melancholie

Vorkommen und Sammelzeit der Rose

Die Rose ist eine der Heilpflanzen, die nahezu weltweit vorkommen. In vielen Gärten wird sie zur Zier angebaut. Darüber hinaus gibt es zahlreiche, wild wachsende Rosen.

Die Pflanze blüht während der Sommerzeit von Juni bis August. Während dieser Zeit können die Blätter der Rose eingesammelt und getrocknet werden.

Verwendbare Pflanzenteile

Im Gegensatz zu anderen Heilpflanzen bietet die Rose nur wenige verwendbare Pflanzenteile.

In der Regel können nur die Blätter der Blüte verwendet werden.

  • Die Blätter lassen sich sowohl frisch, beispielsweise für die Auflage bei einer Gesichtsrose, wie auch getrocknet, etwa zur Zubereitung eines Tees, nutzen.

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