Rosskastanie

Die Rosskastanie gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse. In Europa ist vor allem die Gewöhnliche Rosskastanie verbreitet und wird häufig in Parks und an Straßen angepflanzt.

Der Kastanienbaum gilt schon seit Jahrhunderten als wichtige Heilpflanze. Insbesondere aufgrund seines positiven Effekts auf das Gefäßsystem.

Der Samenextrakt der Rosskastanien kommt häufig bei Beschwerden mit dem Blutfluss in den Beinvenen zum Einsatz, denn die Wirkstoffe des Extrakts dichten die Gefäßwände der Venen ab.

Die Pflanze hilft zudem bei Krampfadern, Hämorrhoiden und geschwollene Füßen.

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Heilwirkung der Rosskastanie

Rosskastanien werden hauptsächlich zur Stärkung der Venen sowie gegen Krampfadern, Wadenkrämpfe und Hämorrhoiden angewendet. Denn sie wirken nicht nur entzündungshemmend, sondern auch abschwellend.

Zudem hilft die Pflanze bei Juckreiz und Schweregefühl in den Beinen. Präparate, die aus der Heilpflanze hergestellt werden, sollen außerdem Magen- und Darmbeschwerden sowie Gebärmutterblutungen lindern. Die Rosskastanie wirkt:

Anwendung der Rosskastanie

Sowohl aus den getrockneten Samen als auch aus den Blüten und Blättern des Kastanienbaums können Tees und Tinkturen zubereitet werden.

Diese dienen nicht nur zur Stärkung der Blutgefäße und Arterien, sondern wirken auch wohltuend bei Fieber und Husten. Die Samen können zudem zu Salben und Cremes verarbeitet und auf Schwellungen und Krampfadern aufgetragen werden.

Zur äußerlichen Anwendung kann die Rinde als Waschung oder Bad gegen Hautprobleme genutzt werden. Auch die Samen können als Spülung, Umschlag oder Fußbad gegen Schwellungen an Armen und Beinen verwendet werden.

Verwendbare Pflanzenteile

Von der Rosskastanie können fast alle Pflanzenteile verwendet werden.

In der Medizin nutzt man die Samen, die Borke, die Blätter und die Blüten, um daraus Grundstoffe für die pharmazeutische Industrie zu gewinnen.

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