Weizen

Auch wenn einige Menschen Weizen aufgrund seines Glutengehaltes nicht vertragen, gehört er doch zu den wichtigsten Getreidearten und ist beim Brotbacken unverzichtbar.

Aus Hartweizen werden Nudeln und Grieß hergestellt, während das frische Weizengras einen äußerst gesunden Vitamintrunk liefert.

Er soll nicht nur bei Krebs, sondern auch bei Darmentzündungen helfen. Die Heilkräfte des Weizens gibt es aber auch in Tabletten- oder Kapselform.

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Die wichtigsten Fakten über den Weizen

Der Name Weizen leitet sich von der weißen Farbe seines Mehls ab. Die Getreideart gehört zu den wichtigsten Nahrungsmitteln und dient als Grundlage für viele verschiedene Nahrungsmittel.

Während Hartweizen vorwiegend für Nudelprodukte genutzt wird, dient Weichweizen zum Brotbacken und vielem mehr. Aufgrund des im Weizen enthaltenen Glutens eignet es sich hervorragend zum Brotbacken. Der Kleber ist aber auch ein Stoff, gegen den einige Menschen eine Unverträglichkeit entwickelt haben.

In dem in der Alternativmedizin beliebten Weizengrassaft ist dagegen kein Gluten enthalten. Als Heilpflanze ist Weizen eher weniger bekannt, aber das Weizenkeimöl sowie das ganze Kraut enthält wirksame Stoffe für die Behandlung bei Krebs und einigen anderen Krankheiten.

Wissenschaftlicher Name

In der Wissenschaft ist die Gattung Weizen unter dem Namen Triticum bekannt. Es gibt aber zahlreiche verschiedene Arten und Sorten.

Volkstümliche Namen

Es sind keine Trivialnamen bekannt.

Gattung / Pflanzenfamilie

Innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae) umfasst die Gattung Weizen (Triticum) verschiedene Arten.

Heilwirkung des Weizens

Die gesunden Weizenkörner wirken:

Positive Eigenschaften und Heilwirkungen werden auch dem frischen Weizengrassaft zugeschrieben. Sie besitzen einen positiven Effekt bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sowie bei der Krebstherapie und -vorbeugung und sollen freie Radikale und Fettzellen reduzieren. Weizengrassaft soll:

Inhaltsstoffe

Vollreife Weizenkörner enthalten:

Frisch gekeimte Weizensprossen besitzen einen hohen Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen. Weizengrassaft ist im Gegensatz zu den Körnern glutenfrei und sehr gesund.

Er enthält:

Anwendung des Weizens

In der Medizin wird die ganze Pflanze oder Wirkstoffe aus dem Weizenkeimöl verwendet.

Innerliche Anwendung

Tabletten oder Kapseln

Die Heilpflanze wird in Form von Tabletten oder Kapseln gegen Atherosklerose und Bluthochdruck eingesetzt.

Weizensprossen

Weizensprossen sind besonders vitamin- und nährstoffreich und damit ideal für eine gesunde Ernährung.

Weizengrassaft

Frischen Weizengrassaft kann man leicht selbst herstellen, indem man Keimlinge in flachen Schalen zieht und diese erntet, wenn sie 10 bis 15 Zentimeter groß sind. Danach gibt man sie in einen Entsafter und trinkt den Saft in kleinen Schlucken.

Für einen angenehmeren Geschmack kann man das Gras auch mit einem Apfel mischen. Anfangs trinkt man nur kleine Schnapsgläser und später kann man die Dosis erhöhen.

Bei folgenden Leiden hilft der Weizen

Innerliche Anwendungen
Appetitlosigkeit
Fettsucht
Gicht
Rheuma
Blähungen
Darmentzündungen
Magengeschwüre
Magenkrämpfe
Sodbrennen
Zwölffingerdarmgeschwüre

Vorkommen und Sammelzeit des Weizens

Weizen wird weltweit als Nutzpflanze, seltener als Heilpflanze angebaut. Dabei werden verschiedene Sorten genutzt, die in der Regel höhere Ansprüche an Standort, Wärme und Feuchtigkeit stellen als andere Getreidearten.

Sammelzeit

Weizenkörner werden je nach Reife, meist im August geerntet. Für die Zubereitung von frischem Weizengrassaft kann man selbst Keimlinge in flachen Schalen ziehen. Diese schneidet man ab, sobald die Heilpflanze eine Höhe von 10 bis 14 Zentimeter erreicht hat.

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