L-Carnitin Vegan

L-Carnitin, also die Verbindung der beiden Aminosäuren Lysin und Methionin, spielt eine wichtige Rolle beim Eiweißstoffwechsel und der Gewinnung von Energie im Körper.

Außerdem wird dem Stoff nachgesagt, dass er sich positiv auf die Fettverbrennung und den Muskelaufbau auswirkt. Um den täglichen Bedarf an Carnitin abzudecken, ist der Mensch auf die Aufnahme über die Nahrung angewiesen. Das bereitet vor allem vegan lebenden Menschen mitunter große Probleme.

Vitaminbedarf ermitteln

pfeil
herz

Produktion im Körper und Aufnahme über Nahrung

Ein Teil des benötigten L-Carnitins kann der menschliche Körper selbst produzieren. Dazu verbindet er die Aminosäuren Lysin und Methionin in Leber, Niere und Gehirn miteinander.

Da die dabei hergestellte Menge jedoch nicht zur Abdeckung des Bedarfs ausreicht, muss der Mensch täglich 1 bis 3 Gramm L-Carnitin über die Nahrung aufnehmen.

Pflanzliche Produkte weisen in der Regel einen sehr geringen beziehungsweise gar keinen Carnitin-Anteil auf. Geringe Mengen befinden sich in Nudeln, Brokkoli und Kartoffeln. Einen relativ hohen Anteil weisen getrocknete Steinpilze auf.

Nahrungsmittel mit einem hohen L-Carnitin-Gehalt sind:

Aktuelle Produkte

KapselnGreenfood L-Carnitin, 500mg, hochdosiert
KapselnAcetyl-L-Carnitin, 1000mg, vegetarisch

Bedeutet vegan ernähren gleich Mangelerscheinungen?

Ernährt man sich von einer ausgewogenen Mischkost, ist es kein Problem, den täglichen Bedarf über die Nahrung abzudecken. Doch auch vegan lebende Menschen weisen in den meisten Fällen keine Mangelerscheinungen auf, wenn sie sich ausgewogen ernähren und die Aminosäuren, die an der körpereigenen Produktion von L-Carnitin beteiligt sind, ausreichend aufnehmen.

Vorsicht vor Überdosierung durch Nahrungsergänzungsmittel

Eine zusätzliche Ergänzung durch spezielle Carnitin-Präparate ist grundsätzlich unbedenklich, wenn man sich rein vegetarisch oder vegan ernährt und einem Mangel entgegenwirken will. Wichtig ist hierbei jedoch, dass man sich genau an die vorgegebene Dosierung hält.

Eine Überdosierung kann zu unangenehmen Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall, Erbrechen und Schweißausbrüchen führen.

facebook_mobile-50x34 twitter_mobile-50x34 google_plus_mobile-50x34 whatsapp_mobile-50x34

Auch interessant