magnesium nebenwirkungen

Wer häufig gereizt, müde und schnell erschöpft ist, leidet möglicherweise unter einem Magnesium Mangel.

Der Körper benötigt täglich etwa 300 bis 400 mg Magnesium, was durch eine gesunde und magnesiumreiche Ernährung, etwa durch Kürbiskerne, Sesam oder Mohn, in der Regel gedeckt werden kann.

Ist die Aufnahme magnesiumreicher Nahrungsmittel etwa aufgrund von Allergien oder einer Unverträglichkeit nicht möglich, kann auf Magnesium Präparate zurgegriffen werden. Aber können diese auch Nebenwirkungen haben?

Leichte Nebenwirkungen

Bei der Selbstmedikation muss unbedingt auf die richtige Dosis geachtet werden. Die Einnahme sollte 300 bis 400 mg nicht überschreiten. Bei manchen Menschen kann es auch bei richtiger Einnahme zu leichten Nebenwirkungen wie weichem Stuhl oder Durchfall kommen.

Wird Magnesium oral eingenommen, kommt es eher selten zu Nebenwirkungen, da der Darm die nötige Menge aufnimmt und den Rest über Durchfall und über die Nieren wieder ausscheidet. Bei Auftreten von Durchfällen sollte die Einnahme für einige Tage ausgesetzt werden.

Schwere Nebenwirkungen

Bei einer Injektion über die Muskeln kann schneller eine Überdosierung verursacht werden als durch die orale Einnahme. Neben den harmlosen Nebenwirkungen wie Durchfall können bei einer Überdosis, besonders bei einer eingeschränkten Nierenfunktion Müdigkeit, Übelkeit, Gefühlsstörungen (Taubheit oder Kribbeln im Gesicht), Desorientierung oder Atemdepression auftreten.

Des Weiteren kann der Blutdruck abfallen oder die Blasenfunktion gestört werden. Eine starke Überdosis, die zu einer schweren Magnesiumvergiftung führen kann, kann beispielsweise zum Erlöschen der Sehnenreflexe führen. Schlimmstenfalls führt eine Überdosis ab etwa 12mg pro Deziliter Blut zu Atemlähmung oder sogar Herzversagen.

Gegenmaßnahmen

Bei oraler Einnahme von Präparaten, einer gesunden Nierenfunktion und einer stückweisen Einnahme über den Tag verteilt, treten kaum Nebenwirkungen auf. Wurde dennoch zuviel Magnesium auf einmal eingenommen kann als Gegenmaßnahme Kalzium zugeführt werden, das als Entwässerungsmittel das überschüssige Magnesium über die Nieren aus dem Blut ausscheidet.

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