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Da Natrium in den meisten salzigen Speisen enthalten ist, kommt es in unseren Breiten kaum zu einem Mangel an diesem wichtigen Mineralstoff. Bekannt ist es übrigens auch unter dem Namen Kochsalz (Natriumchlorid).

Auch in Soda ist es enthalten. In vielen Küchen kommt es als Backtriebmittel zum Einsatz. Im menschlichen Körper befinden sich rund 100 Gramm Natrium, und zwar größtenteils außerhalb der Zellen und im Knochengewebe.

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Wirkung von Natrium

Der Körper benötigt diesen Stoff für folgende Funktionen:

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Wie viel Natrium benötigt der Körper?

Derzeit geht man bei Erwachsenen von einem täglichen Bedarf von rund 0,55 Gramm des Stoffes aus. Umgerechnet wären das in etwa 1,4 Gramm Kochsalz. Ab dieser Menge ist der Mensch ausreichend mit dem Mineralstoff versorgt.

Das Höchstlimit liegt bei etwa 6 Gramm Salz. Die meisten Deutschen liegen mit ihren Ernährungsgewohnheiten weit über diesem Wert. Sie nehmen durchschnittlich 6 bis 8 Gramm Salz zu sich (bis zu 3,2 Gramm Natrium).

Ein erhöhter Tagesbedarf besteht bei Leistungsstportlern, bei der Einnahme bestimmter Medikamente zur Entwässerung sowie bei Erkrankungen wie Mukoviszidose und Nierenerkrankungen. Menschen, die an Durchfallerkrankungen leiden, haben ebenfalls einen höheren Tagesbedarf. Neben dem zusätzlichen Salz, das Speisen als Gewürz dient, ist der Stoff auch in anderen Lebensmitteln vorhanden.

Reich an Natrium sind:

Der Konsum dieser Lebensmittel sollte nicht in übertriebenem Ausmaß erfolgen. Denn der Natriumüberschuss, auch Hypernatriämie genannt, ist mit der Dehydration des Körpers verbunden. Dieser Überschuss kann teilweise mittels Urin und Schweißabsonderung wieder ausgeschieden werden.

Langfristig können Nieren und Herz durch den Überschuss aber belastet werden. Damit erhöht sich das Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen erheblich. Im schlimmsten Fall ist mit einem Knochenschwund zu rechnen, da auch der Kalziumstoffwechsel gestört ist.

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