natrium tagesbedarf

Im Körper des Menschen befinden sich etwa 100 Gramm Natrium, das meiste davon außerhalb der Zellen und im Knochengewebe. Der Mineralstoff ist für die Regulierung des Säuren-Basen-Haushalts und für den Wasserhaushalt zuständig.

Auch bei der Muskel- und Nervenfunktion spielt dieser Stoff eine bedeutende Rolle. Zellwände und Knochen erhalten durch diesen wichtigen Mineralstoff die notwendige Stabilisierung. Da der Körper Natrium nicht selbst herstellen kann, muss es durch die Nahrung aufgenommen werden. Aber wie viel benötigt der Mensch, um seinen Tagesbedarf zu decken?

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Wie hoch ist der Tagesbedarf an Natrium?

Unabhängig vom Alter und Geschlecht liegt der durchschnittliche Tagesbedarf eines gesunden, erwachsenen Menschen bei etwa 550 Milligramm. Der größte Teil der Aufnahme erfolgt bei den meisten Menschen durch Speisesalz. Da bereits 1,4 Gramm Salz ausreichen, um den menschlichen Körper optimal zu versorgen, kommt es nur selten zu einer Unterversorgung.

Mehr als 6 Gramm Speisesalz sollten allerdings nicht aufgenommen werden. Dennoch liegen viele Deutsche mit ihren Essgewohnheiten über diesem Richtwert, da die Mehrzahl etwa 6 bis 8 Gramm Salz zu sich nimmt. Das entspricht etwa 3 Gramm Natrium.

Trotzdem gibt es auch Personengruppen, die einen erhöhten Tagesbedarf aufweisen und daher mehr Natrium benötigen. Dazu zählen beispielsweise Leistungssportler und Menschen, die Medikamente zur Entwässerung einnehmen sowie an Erkrankungen wie Mukoviszidose und Nierenerkrankungen leiden.

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Mangel entsteht oft nur bei Krankheit

Auch bei länger anhaltendem Schwitzen durch Fieber oder Durchfallerkrankungen kann es zu einem erhöhten Tagesbedarf und dadurch manchmal auch zu einem Natriummangel kommen. Muskelkrämpfe oder starke Kopfschmerzen können Symptome dafür sein, aber auch andere Muskelfunktionsstörungen.

Hier gilt es dann den Mangel schnell zu beheben. Beispielsweise durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln.

Den Tagesbedarf durch salzarme Nahrung decken

Bei bestimmten Erkrankungen empfiehlt der Mediziner auf eine salzarme Ernährung zu achten. Dies ist häufig bei Nierenfunktionsstörungen oder sehr hohem Blutdruck der Fall. Auch Säuglinge dürfen nicht zu salzreich ernährt werden. Bei Neugeborenen sind die Nieren noch nicht so ausgebildet, dass sie den Überschuss verarbeiten können.

In diesen Lebensmittel findet sich viel des Mineralstoffs:

Tagesbedarf kann in der Regel einfach gedeckt werden

Zeigt sich bei anderen Nährstoffen und Vitaminen schnell ein Mangel bei einer einseitigen Ernährung, ist dies hier kaum möglich. Salz findet sich in fast jedem Lebensmittel, so dass eher zu viel von diesem Mineralstoff aufgenommen wird.

Aber auch zu hohe Mengen schaden der Gesundheit nicht, denn die Nieren sorgen dafür, dass der Überschuss über den Urin wieder den Körper verlässt. Lediglich bei Nahrungsergänzungsmitteln sollte auf die angegebene Dosierung geachtet werden.

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