mineralstoffe organische

In letzter Zeit teilen viele Ernährungsberater und Naturheilkundler Mineralstoffe in organische und anorganische Mineralstoffe ein. Diese Definition ist unter Chemikern und Biochemikern sehr umstritten.

Für sie sind Mineralstoffe von Hause aus anorganische Substanzen, die als Chlorate, Phosphate und Sulfate vorliegen. Dabei binden sich etwa Natrium Kationen an Chlorate, es entsteht Natriumchlorat - Kochsalz. In der klassischen Biochemie bleiben die Mineralien auch dann anorganisch, wenn sie in den menschlichen Organismus oder in Pflanzen eingebaut werden.

Im Körper oder im tierischen Organismus verbinden sich die verschiedenen Kationen der Mineralien auch gern mit organischen Säuren und bilden dann Orotate, Laktate oder Gluconate. Umstritten ist, ob letztere Verbindungen als sogenannte organische Mineralstoffe besser vom Organismus aufgenommen werden.

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Organische Mineralstoffe - besser bioverfügbar?

Es werden Behauptungen dazu aufgestellt, dass organische Mineralstoffe vom Körper besser resorbiert werden würden. Bei Calcium etwa könne dieser Unterschied ganz erheblich sein. Von 95 % Aufnahme bei Vorliegen in organischer Form ist die Rede, von 5-10 % bei Aufnahme in anorganischer Form aus Mineralwasser.

Gegner der Behauptung verweisen wiederum darauf, dass die organischen Mineralstoffmoleküle schon deshalb schlechter vom Körper aufgenommen würden, weil die entsprechenden Moleküle viel größer und biochemisch die Bestandteile viel enger sowie fester aneinander gebunden wären.

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Schwierige Fragen für den Verbraucher

Organische Mineralstoffe finden seit der Einführung entsprechender Basenpulver und Nahrungsergänzungsmittel spezielles Interesse.

In der Natur liegen die Mineralstoffe in der ihnen eigenen, gerade passenden Art vor und werden bei abwechslungsreicher Ernährung vom menschlichen Organismus aufgenommen.

Von dauerhaften Mangelerscheinungen der Menschheit im Bereich Mineralien ist nichts bekannt.

Auf der anderen Seite sorgt gerade die Vielfalt einer variationsreichen Ernährung dafür, dass Mineralien in den verschiedensten biochemischen Verbindungen resorbiert werden. Nichts spricht dafür, dass organische Verbindungen überwiegen müssen.

Die Unterscheidung anorganisch - organisch ist nicht automatisch wichtig

Beispiele für offensichtlich gut resorbierte anorganische Mineralstoffe sind leicht zu finden.

Zwei sollen hier benannt werden:

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