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09. Juli 2007
Gesunde Pflanzenstoffe im Bier
Wer täglich eine Flasche Bier (330 ml) trinkt, fördert damit seine Gesundheit. Dies konnte jetzt an Patienten nachgewiesen werden, die wegen einer Verengung der Herzkranzgefäße Bypässe erhalten hatten. Nach einem Monat täglichen moderaten Bierkonsums waren die Cholesterinwerte gesunken und das Verklumpungsrisiko des Blutes war weniger geworden, Darüber hinaus konnten radikale Substanzen besser neutralisiert werden. Diese Stoffe entstehen unvermeidbar als schädlicher Abfall im Stoffwechsel des Menschen. Somit kann Bier in moderaten Mengen sogar im fortgeschrittenen Stadium einer Gefäßverkalkung empfohlen werden – vorausgesetzt die Leber ist gesund.
Gorinstein S. et al. : Bioactivity of beer an dits influence on human metabolism. Int J Food Sci Nutr 58(2) : 94-107 (2007)
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02. Juli 2007
Folsäureanreicherung mit Vitamin B12 optimieren
Ob Schwangere neben Folsäure auch Vitamin B12 ergänzen sollten, darüber diskutieren derzeit kanadische Wissenschaftler. Sie fanden bei Frauen, die Kinder mit gespaltener Wirbelsäule geboren hatten, auffallend häufig zu niedrige Vitamin B12-Spiegel im Blut. Das Risiko für eine Missbildung der Kinder war bei den Frauen mit wenig Vitamin B12 um 190 % höher als bei den Frauen, welche die höchsten Blutspiegel an Vitamin B12 hatten. Niedrige VitaminB12-Blutspiegel treten vor allem auf, wenn zu wenig tierische Produkte gegessen werden oder wenn eine chronische Magenerkrankung die Aufnahme dieses Vitamins verschlechtert.
Ray J.G. et al. Vitamin B12 and the Risk of Neural Tube Defects in a Folic-Acid-Fortified Population : Epidemiology, Vol 18,No 3, 362-366 (2007)
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04. April 2007
Folsäurehaltiges Gemüse schützt vor Herzinfarkt in Deutschland!
Viel Gemüse essen schützt auch in Deutschland vor Herzinfarkt. Eine europaweit durchgeführte Untersuchung konnte für die über 22.000 Frauen und Männer, die über 4,6 Jahre hinsichtlich ihres Ernährungsverhaltens beobachtet wurden, zeigen, dass viel Folsäure in der täglichen Ernährung ein Schutz vor Herzinfarkt ist – für Frauen! Folsäure ist hauptsächlich enthalten in rote Bete, Brokkoli, Spargel und Spinat.
Drogan D. e al. Public Health Nutr 9 (4) :465-71 (2006)
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09. März 2007
Zuviel des Guten? Diskussion über den Nutzen von antioxidativen Vitaminen
Das Redox-Gleichgewicht
Die Dosis macht das Gift, wusste schon Paracelsus. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Tendenz, Vitamine möglichst hoch zu dosieren, beruhte auf der Annahme, dass Vitamine zu den lebensnotwendigen Stoffen gehören und einige von ihnen wie die Vitamine A, C und E radikale Substanzen neutralisieren können. Der Ansatz „viel hilft viel“ trifft aber hier nicht zu. In diesem Fall gilt: Es gibt nichts Schlechtes, wo sich nicht auch etwas Gutes finden lässt. Die zweifelsohne gefährlichen Radikale haben nämlich auch einen Nutzen. Die Natur, von jeher auf sparsam eingerichtet, hat sehr früh erkannt, dass Radikale mit ihrem Zerstörungspotential auch gegen Bakterien eingesetzt werden können oder um Abwehrmechanismen gegen Krebs anzustoßen. In Millionen von Jahren wurde ein optimiertes Gleichgewicht geschaffen zwischen Radikalen und Radikalenfängern, wie sie bestimmte Vitamine verkörpern: Das Redox-Gleichgewicht. In diesem System wird eine bestimmte Menge an Radikalen gebraucht, um gegen unerwünschte Eindringlinge wie beispielsweise Bakterien vorzugehen. Wird dieses labile Gleichgewicht durch Stress oder dergleichen gestört, begleitet von einer unausgewogenen und ungesunden Ernährung, kommt es zu einem Missverhältnis zwischen Radikalen und Radikalfängern. Werden in logischer Konsequenz Vitamine mit radikalfangenden Eigenschaften in gut gemeinten, zu hohen Mengen eingenommen, gerät dieses System in eine Schieflage.
Der Wert von so genannten sekundären Pflanzenstoffen
Wo liegt die Lösung dieser Gratwanderung oder besser: gibt es hier überhaupt eine Lösung? Sie ist in der Natur zu finden: Pflanzen bilden zum Eigenschutz Vitamine und produzieren damit einhergehend auch immer so genannte sekundäre Pflanzenstoffe. Diese wirken u.a. als Vitaminsparer und sind seit jeher in der menschlichen Ernährung enthalten. Der als gesund geltende Apfel ist mit etwa 10 Milligramm Vitamin C durchaus als vitaminarm zu bezeichnen und trotzdem zeigen die Analysen der antioxidativen Wirksamkeit eine Potenz, die der von 1.000 Milligramm Vitamin C gleichkommt, dank der sekundären Pflanzenstoffe.
Seriöse Forscher erkennen immer mehr die Bedeutung der Pflanzenstoffe für unsere Gesundheit, die bislang in ihrem Einfluss unterschätzt wurden. Diese Unterschätzung hängt auch damit zusammen, dass Pflanzenstoffe aufgrund ihrer Vielfalt schwer zu analysieren sind.
Auf die Dosierung kommt es an
Die Ernährungsphilosophie sollte sich deshalb an der Natur orientieren und bei unausgewogener Ernährung oder Diäten nur in nutritiven Mengen ergänzen, was fehlt und dies grundsätzlich in Begleitung von Pflanzenstoffen. Diese Anforderungen sind zum Beispiel in dem Nahrungsergänzungsmittel „Mehr-als-Vitamine“ von Complen sinnvoll umgesetzt. Hochdosierte Vitamingaben sind als Behandlungsform einzustufen und gehören deshalb in therapeutische Kontrolle.
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05. März 2007
Selen plus Multivitamine können das Risiko für Prostatakrebs bei Rauchern senken!
Jedes Jahr werden über eine halbe Million Männer mit der Krankheitsdiagnose Prostatakrebs konfrontiert, Tendenz steigend. Wissenschaftler in Dänemark gingen deshalb der Frage nach, inwieweit Mikronährstoffe darauf Einfluß nehmen können: Den Untersuchungsergebnissen zufolge rückt das Selen in den Vordergrund, weil es ein wichtiges Mineral für die Immunabwehr ist. Raucher mit höheren Selenspiegeln im Blut hatten ein um etwa 40 % reduziertes Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, wenn sie zusätzlich ein Multivitaminpräparat und über 20 mg Vitamin E pro Tag verzehrten.
Peters U. et al. Vol.85, No 1 ; 209 - 217 (2007)
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26. Februar 2007
Folsäure hält unser Gehirn jung!
Wie lange wir jung und gesund bleiben ist eng gekoppelt an unsere Fähigkeit, alte Zellen gegen neue auszutauschen. Wie gut wir das können hängt ganz entscheidend von einem Vitamin ab, dem Vitamin B9 oder auch Folsäure genannt. Nicht umsonst ist die Folsäure das wichtigste Vitamin für die schwanger Frau. Gleichermaßen hat die Folsäure noch eine weitere wichtige Aufgabe. Zusammen mit den Vitaminen B6 und B12 sorgt es dafür, dass die giftige Aminosäure Homocystein abgebaut wird. Diese ist ein giftiges Abfallprodukt aus unserem Stoffwechsel, das schnell abgebaut werden muß. Personen mit erhöhten Homocysteinspiegeln im Blut, die im Alter zwischen 50 und 75 Jahren mit Folsäure behandelt wurden, schnitten bei bestimmten Tests zur Ermittlung der geistigen Leistungsfähigkeit viel besser ab, als die Vergleichsgruppe, die ein identisch aussehendes Vergleichspräparat erhalten hatte.
Folsäure ist ein typisches Gemüsevitamin, angeführt von der roten Bete, Spargel und Brokkoli, welche die höchsten Konzentrationen enthalten. Die Leber als weiterer Folsäurelieferant wird heute wegen der erhöhten Schadstoffbelastung nicht mehr empfohlen.
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03. Dezember 2006
Ausreichend Folsäure in der Ernährung ist gut für die Herzgesundheit!
Ein Defizit an der Folsäure (Vitamin B9) wird schon seit langer Zeit mit dem Auftreten einer offenen Wirbelsäule (Spina bifida) bei Neugeborenen in Verbindung gebracht. Weil die Versorgung mit diesem Vitamin in vielen Ländern defizitär ist, reichern unter anderem Länder wie die USA das Mehl mit Folsäure an. Seither zeigte sich, dass zusätzlich Homocystein, eine giftige Aminosäure im Blut im Durchschnitt gesenkt werden konnte. Homocystein steigt im Blut dann an, wenn eines der drei Vitamine B6, B9 oder B12 dem Körper zu wenig zur Verfügung steht. Am häufigsten liegt eine Unterversorgung an Folsäure vor. Weil dieses Vitamin vor allem in Gemüse enthalten ist, lässt dies den Rückschluss zu, dass die durchschnittliche Ernährung zu wenig Gemüse enthält. Durch den Verzehr an Mehlprodukten, die mit Folsäure angereichert waren, sanken laut dieser Untersuchung selbst die Homocysteinspiegel von Jugendlichen, was mit einer Steigerung der Gesundheit von Herz und Kreislauf verbunden wird.
(P.Lutsey, American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 83, 1380-1386, 2006)![]()
28. November 2006
Bierextrakt gut für die Gesundheit der Prostata
Positive Botschaft für Bierliebhaber: Neben dem unerwünschten Alkohol enthält Bier durchaus für die Gesundheit förderliche Substanzen wie den Pflanzenstoff Xanthohumol. Krebszellen wachsen im Labor langsamer, wenn sie mit dem Pflanzenstoff Xanthohumol in Verbindung gebracht werden.
(L. Delmulle et al.: Anti-proliferative properties of prenylated flavonoids from hops – humulus lupulus L.- in human prostate cancer cell lines. Phytomedicine 4 May 2006)
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15. November 2006
Möhren und Tomaten halten die Haut glatt
Wer ausreichend Pflanzenstoffe in der Haut hat, sieht jünger aus. Im Gegensatz zu den Gemüsemuffeln haben diese Personen signifikant weniger Falten. Wissenschaftler von der berühmten Berliner Universität Charité lieferten jetzt ein gutes Argument, um Patienten davon zu überzeugen, mehr Gemüse zu essen. Es fördert tatsächlich eine glatte Haut. Während zu viel Alkohol und rauchen die elastischen Kollagenfasern in der Haut zerstören, schützen das Betacarotin in den Karotten und das Lykopin in den Tomaten die Haut.
(Hautarzt 57, 286, 2006)![]()
13. November 2006
Das Neueste über Vitamin B9 (Folsäure): wichtig für die Gesundheit der Brust
In Frankreich wurden ca. 63.000 Frauen nach den Wechseljahren neun Jahre lang in ihrem Ernährungsverhalten beobachtet. In der Gruppe mit dem höchsten Verzehr an Vitamin B9 erkrankten innerhalb dieses Zeitraums signifikant weniger Frauen an Brustkrebs als in der Gruppe mit dem niedrigsten Vitamin B9 Verzehr.
(Lajons M et al: Cancer Causes Control 17 (9): 1209 – 13, Nov 2006)
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02. November 2006
Mit Vitamin B6 weniger Parkinson
Was für Holland gilt, kann vermutlich auch auf Deutschland übertragen werden. Wissenschaftler von der Erasmus Universität in Rotterdam haben über 5000 Personen untersucht und herausgefunden, dass diejenigen mit dem höchsten Vitamin B6-Verzehr das geringste Risiko hatten, an Morbus Parkinson zu erkranken, wenn sie Raucher waren.
(Neurology Vol 67, 315 – 318, 2006)![]()
01. Oktober 2006
Das Neueste über Vitamin B1: wichtig für die Gesundheit von Herz und Nerven
Wer unter Vitamin B1-Mangel leidet, hat laut neuester Untersuchung ein erhöhtes Risiko für Nervenstörungen.
(Harper C: Eur J Neurol 13 (10): 1078-82,Oct 2006)
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15. September 2006
Das Neueste über Vitamin B3: Bei Einnahme von Cholesterinsenkern zusätzlich Vitamin B3 ergänzen
Wer zur Senkung seines Cholesterins im Blut sogenannte Statine (Arzneimittel) einnehmen muß, sollte zusätzlich Vitamin B3 einnehmen, weil dadurch das gute HDL-Cholesterin ansteigt (1) (2).
(1) Toth PP. Am J Cardiol 96 (9A):50 K- 58 K discussion 34 K – 35 K, Nov 7, 2005
(2) Kuvin J.T. Am J Cardiol 98 (6):743-5 (Sept 15, 2006)
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14. September 2006
Das Neueste zu Vitamin B12
Wenn bei Magenkranken das die Entzündung auslösende Bakterium Helicobacter pylori durch Antibiotika abgetötet wird, dann wirkt sich das auf den Vitaminspiegel aus. Das Vitamin B12 steigt im Blut an und die Homocysteinwerte im Blut sinken.
(Marino MC et al. Gut , 27.Sept.2006)
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13. September 2006
Das Neueste über Vitamin B9 (Folsäure): Blutspiegel an Homocystein sollen unter 10 µmol/Liter sein
Weil die giftige Aminosäure Homocystein auch mit Hilfe von Vitamin B9 abgebaut bzw. entgiftet wird, kann durch Senkung des Homocysteinspiegels auf unter 10 µmol/Liter das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen gesenkt werden.
(Pietrzik K: Clin Res Cardiol 95 Suppl 6: vi 28 – vi 33, Sep 2006)
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04. August 2006
Das Neueste über Vitamin A: stärkt das Immunsystem
Durch Gabe von Vitamin A an Kinder konnten Forscher u.a. von der Havard-Universität zeigen, dass das Immunsystem unterstützt und gekräftigt wird, weshalb Vitamin A bei Infektionen und Entzündungen helfen kann. Kinder zwischen 5 und 15 Monaten bekamen 20.000 – 45.000 I.U. Vitamin A oder ein Scheinpräparat. So konnte die positive Wirkung des Vitamins gezeigt werden.
Long K et al: Journal of Nutrition, Vol 136, 2600-2605, 2006
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10. Juni 2006
Das Neueste zu Vitamin K
Wer ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche durch Knochenschwund (Osteoporose) hat, kann durch Ergänzung von Vitamine K beziehungsweise durch eine Vitamin K-reiche Ernährung seine Knochen stabiler machen.
(Arch Intern Med 166 (12); 1256 – 1261,(Jun 2006)
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23. Mai 2006
Gemüse hält Gehirnzellen länger jung
Es sieht so aus, als ob die natürliche Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit bei Personen, die reichlich Gemüse essen, langsamer abläuft. Vor allem grünes Gemüse scheint den Gehirnzellen besonders gut zu tun. Obst hingegen scheint keinen Einfluss darauf zu haben.
Die Forscher von der Universität in Chigaco konnten zeigen: Wer mindestens zweimal täglich Gemüse aß, war hinsichtlich seiner geistigen Leistungsfähigkeit mit einem fünf Jahre jüngeren Patienten vergleichbar.
(Neurology Vol 67, 1370 – 1376, 2006)
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16. Februar 2006
Vitamin B1: wichtig für die geistige Leistungsfähigkeit
Das Vitamin B1 kann zusammen mit Vitamin B2, B3 und B9 (Folsäure) die geistige Leistungsfähigkeit von Schulkindern steigern, was an 101 Schulkindern in China gegenüber einem Scheinpräparat gezeigt werden konnte.
(Jiang YY. Asia Pac J Public Health 18(2):21 – 5; 2006)
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14. Februar 2006
Auch Diäten mit Pflanzenstoffen anreichern?
Als allgemeine Regel gilt heute, dass Gemüse und Obst täglich verzehrt werden müssen, weil die Pflanzenstoffe, vor allem die große Gruppe der „Polyphenole“ relativ schnell wieder ausgeschieden werden.
Erste Überlegungen gehen deshalb bereits dahin, Produkte zur differenzierten Ernährung (bilanzierte Diäten) von schwer kranken Patienten mit Pflanzenstoffen anzureichern (1). Dabei scheint die Vielfalt wichtig zu sein: so zeigt eine Mischung von vielen Pflanzenstoffen in kleinen Mengen mehr gesundheitliche Effekte als jeweils hohe Mengen von wenigen Pflanzenstoffen (2) .
(1) Shapiro August 2006
(2) Thompson, H.J. et al. J Nutr Aug 2006, Ray S.D. Mol Cell Biochem Aug 2006
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20. Januar 2006
Vitamin A: unterstützt die Blutbildung
Schweizer Wissenschaftler konnten an 81 marokkanischen Schulkindern zeigen, dass durch die Gabe von Vitamin A (200.000 I.U.) die Blutbildung verbessert wurde. Sie argumentiern, dass durch Vitamin A das Eisen erst aus dem Leberspeicher freigesetzt werden konnte und so für die Bildung der roten Blutkörperchen zur Verfügung stand.
(Zimmermann M.B.: Am J Clin Nutr 84(3):580 – 6, 2006)
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05. Januar 2006
Das Neueste über Vitamin B3: gut bei entzündlichen Hauterkrankungen
In Kombination mit Zink wurde Vitamin B3 bei entzündlichen Hauterkrankungen wie z.B. Akne erfolgreich eingesetzt.
(Fivenson DP, Cutis, 77 (1 Suppl): 5 – 10, Jan 2006)
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23. Oktober 2005
Das Neueste über Vitamin D
Vitamin D sollte Kranken und älteren Menschen täglich verabreicht werden, weil es Entzündungsprozesse hemmt (die Serumspiegel von CRP sinken)
(McCarty M.F. Med Hyp 64 (5): 1022-6, 2005)
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01. Juli 2005
Appell der WHO: mehr Obst und Gemüse!
Weltweit könnten 2,6 Millionen Menschen gerettet werden
Die Weltgesundheitsorganisation veröffentlichte im Februar 2005 ein beachtenswertes Bulletin (1), in dem sie auf das enorme Gesundheitspotenzial von Obst und Gemüse aufmerksam gemacht hat. Weltweit versterben Jahr für Jahr circa 2,6 Millionen Menschen an den Folgen einer gemüsearmen Ernährung. Wenn es gelingt, den täglichen Obst- und Gemüseverzehr auf 600 g zu steigern, dann sinken dadurch die Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 31% sowie die Schlaganfälle um 19%, wenn sie durch Sauerstoffmangel (Ischämie) ausgelöst wurden. Darüber hinaus kann auch das Risiko gesenkt werden für Magen- und Speiseröhrenkrebs sowie Lungen- und Darmkrebs.
(1) Lock K et al, Bulletin of the World Health Organization 83:100 – 108 (2005)![]()
