Schwangerschaft Eisenmangel

Frauen haben durch ihre normale Regelblutung oftmals schon einen Eisenmangel. Es steht dann nicht mehr genug Eisen für die Blutbildung zur Verfügung.

In der Schwangerschaft erhöht sich der Eisenbedarf um das Doppelte.

Immerhin muss sich das Kind im Bauch gut entwickeln.

Das geht nur, wenn eine gute Durchblutung gewährleistet werden kann.

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Eisenspeicher auffüllen

Frauen, die schnell hintereinander schwanger werden oder Mehrlingsschwangerschaften austragen, sind besonders gefährdet, einen Eisenmangel zu entwickeln.

Die Schwangeren können eine Eisenunterversorgung bei der Schwangerenvorsorge-Untersuchung feststellen lassen. Dort wird der Hämoglobinwert des Blutes untersucht. Ein kleiner Piecks in die Fingerkuppe reicht, um den HB-Wert festzustellen.

Normale Werte sollen über 10,5 g/dl liegen. Darunter liegende HB-Werte müssen regelmäßig überprüft werden. Liegen die Hämoglobinwerte unter 9 g/dl, liegt ein Eisenmangel in der Schwangerschaft vor. Die schwangeren Frauen benötigen meist nicht die Auskunft des Arztes zum HB-Wert.

Frauen bemerken einen Eisenmangel anhand folgender Symptome:

Besonders schlanke Schwangere haben ein hohes Risiko, an Eisenmangel zu leiden. Der Eisenspeicher der schwangeren Frauen kann aber wieder aufgefüllt werden.

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Wie kann der Eisenmangel in der Schwangerschaft bekämpft werden?

Eisenmangel bei schwangeren Frauen kann auf mehrere Arten therapiert werden. Zum einen sollen die Schwangeren besondere Lebensmittel bevorzugen. 30 mg Eisen gehören zum täglichen Bedarf der schwangeren Frauen.

Zu den empfohlenen Lebensmitteln gehören:

Reichen diese besonders eisenhaltigen Nahrungsmittel nicht aus, um den Eisenspeicher zu füllen, muss auf Eisentabletten oder sogar auf intravenöse Eiseninfusionen zurückgegriffen werden. Die Nebenwirkungen bei der Einnahme von Eisentabletten, wie beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden, müssen mit dem Arzt abgeklärt werden.

Welches Risiko birgt ein Eisenmangel in der Schwangerschaft und mit Folgen ist zu rechnen?

Die schwangeren Frauen kämpfen nicht nur mit den unangenehmen Begleiterscheinungen der Anämie – es kann auch richtig gefährlich werden. Die Blutarmut der werdenden Mutter führt zu einer Unterversorgung des Babys im Bauch mit Sauerstoff.

Aber auch für die werdende Mutter kann ein Eisenmangel in der Schwangerschaft mit Komplikationen einhergehen. Bei der Geburt hat die Mutter ein höheres Risiko, eine Bluttransfusion bei einem Blutverlust zu benötigen. Durch eine Blutarmut wird das Herz stark belastet und die Mutter muss länger im Krankenhaus bleiben.

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