jod lebensmittel

Das Spurenelement Jod gehört zu den wichtigsten Mineralstoffen. Der menschliche Körper ist nicht im Stande, das wertvolle Spurenelement selbst herzustellen.

Jodhaltige Lebensmittel sollte man demnach kontinuierlich zu sich nehmen. Ein Erwachsener hat einen durchschnittlichen Tagesbedarf von etwa 200 Mikrogramm.

Bei Schwangeren beispielsweise liegt der Bedarf etwas höher, bei rund 230 Mikrogramm pro Tag.

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Lebensmittel, die viel Jod enthalten

Die Lebensmittel, die am meisten Jod enthalten, kommen aus dem Meer. Die beste Quelle sind Seefische wie Lachs, Scholle und Hering.

Aber auch einige andere Nahrungsmittel enthalten recht viel Jod.

Hier einige weitere jodhaltige Lebensmittel:
  • Algen (5 - 11.000 mg/kg)
  • jodiertes Speisesalz (15 - 25mg/kg)
  • Kabeljau (229 Mikrogramm/100 Gramm)
  • Schellfisch (135 Mikrogramm/100 Gramm)
  • Champignons (18 Mikrogramm/100 Gramm)
  • Brokkoli (15 Mikrogramm/100 Gramm)
  • Erdnüsse (13 Mikrogramm/100 Gramm)
  • Spinat (12 Mikrogramm/100 Gramm)
  • Kürbiskerne (12 Mikrogramm100 Gramm)
  • Vollmilch (3 Mikrogramm/100 Gramm)

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LösungLugol'sche Jodlösung 30ml
TablettenJod Tabletten 150 µg

Lebensmittel, die dem Körper Jod entziehen

Vor allem Veganer und Vegetarier sollten auf eine ausreichende Jodzufuhr achten. Vegetarier sind im Regelfall nicht besonders gefährdet an einem Jodmangel zu leiden, wohingegen Personen, die sich vegan ernähren, hiervon deutlich öfter betroffen sind.

Einige Gemüsesorten, wie zum Beispiel Sojabohnen, Kohlgewächse und Süßkartoffeln binden das Jod aus der Nahrung, sodass der Körper weniger des wertvollen Spurenelements zur Verfügung hat, um dieses aufzunehmen.

Von daher sollte dieses Gemüse entweder nur in geringem Maße eingenommen werden oder zusätzlich Jodtabletten eingenommen werden, um eine ausreichende Zufuhr des Mineralstoffs zu sichern.

Jodbedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit

Der Bedarf an dem Mineralstoff ist besonders während der Schwangerschaft und der Stillzeit erhöht. So empfiehlt es sich, währenddessen auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen.

Das lebensnotwendige Spurenelement gibt es unter anderem in Form von Tabletten in jedem Fachhandel zu erwerben. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollte immer, vor allem in der Schwangerschaft und Stillzeit, mit einem Arzt des Vertrauens abgeklärt werden.

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