jod schwangerschaft

Wer nicht regelmäßig Jod zu sich nimmt riskiert einen dicken Hals - so zumindest die Meinung des Deutschen Grünen Kreuzes.

Der nach eigenen Angaben älteste gemeinnützige Verein zur Förderung der gesundheitlichen Vorsorge warnt vor einer Unterversorgung mit Jod und rät sich zusätzlich mit dem wichtigen Spurenelement zu versorgen.

Jod wird vor allem in der Schilddrüse für die Hormonbildung benötigt. Fehlt es an Jod kommt es zu Fehlfunktionen im Stoffwechsel und eben zum dicken Hals - dem sogenannten Kropf.

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Frauen benötigen mehr Jod als Männer

Bei Frauen kommt die vergrößerte Schilddrüse deutlich häufiger vor als bei Männern. Sie benötigen in der Pubertät, in den Wechseljahren und vor allem in der Schwangerschaft deutlich mehr des wichtigen Spurenelementes als das männliche Geschlecht.

Das Spurenelement ist für den Stoffwechsel zuständig. Als Komponente der Schilddrüsenhormone Tetrajodthyronin und Thyroxin steuert es das Wachstum, die Gehirnfunktionen, den Energiestoffwechsel sowie den Herzrhythmus.

Während der Schwangerschaft leiden viele Frauen an einer Unterversorgung mit Jod und das kann fatale Auswirkungen auf das ungeborene Kind haben. Logischerweise können Frauen, die selbst an einem Jodmangel leiden, nichts oder sehr wenig an ihr Ungeborenes abgeben. Missbildungen oder Fehlgeburten können die Folge eines Jodmangels während der Schwangerschaft sein. Laut Experten kommen in Deutschland rund 6000 Babys jährlich bereits mit einer vergrößerten Schilddrüse zur Welt. Eine Zufuhr des wichtigen Spurenelementes während der Schwangerschaft ist also unerlässlich.

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Jodbedarf während der Schwangerschaft

Frauen in der Schwangerschaft haben einen deutlich erhöhten Jodbedarf. Ihre tägliche Mindestmenge liegt laut Experten bei rund 230 µg (Mikrogramm) des wichtigen Spurenelementes, bei Stillenden liegt der Bedarf sogar bei 260 µg.

Zum Vergleich: Der tägliche Bedarf eines Erwachsenden liegt  je nach Alter laut Experten bei rund 180-200 µg. Wird der tägliche Bedarf an Jod nicht über die Ernährung erreicht, sollten Frauen in der Schwangerschaft über die Einnahme von Jodtabletten nachdenken.

Dies sollte natürlich nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen.

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