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Kupfer ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, das viele Funktionen im menschlichen Körper erfüllt. Seine Beteiligung an der Bildung von roten Blutkörperchen und der Stärkung des Abwehrsystems trägt beispielsweise zu einer schnellen Wundheilung bei.

Darüber hinaus wird Kupfer für die Eisenaufnahme benötigt und sorgt für eine gesunde Bindegewebsbeschaffenheit. Und auch für die Energiegewinnung der Zellen (Zellatmung) ist es unentbehrlich. Das wertvolle Spurenelement wird im Skelett sowie den inneren Organen, den Muskeln und im Gehirn eingelagert. Reguliert wird der Kupfer Haushalt von der Leber.

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Kupfer in der Nahrung

Wie viele andere Stoffe, kann der Körper auch Kupfer nicht selbst herstellen. Deshalb muss es mit der Nahrung aufgenommen werden. Dabei liegt der tägliche Bedarf eines Erwachsenen bei 1 - 1,5 mg. Besonders Schalen- und Krustentiere wie Muscheln, Krebse und Hummer sind gute Nahrungsquellen für Kupfer.

Das Spurenelement ist auch in den folgenden Lebensmitteln enthalten:

Raucher und chronisch kranke Menschen haben einen besonders hohen Tagesbedarf an Mineralstoffen und Spurenelementen wie Kupfer. Sie sollten auf eine ausgewogene Ernährung achten und auf übermäßigen Verzehr von Weißmehlprodukten verzichten. Auch ein zu viel an Vitamin C, Sulfid, Cadmium, Kalzium oder Zink kann den Kupferstatus negativ beeinflussen.

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Kupferüberschuss

Ein Überschuss kann im schlimmsten Fall sogar eine Vergiftung zur Folge haben, wenn mehr als 10 Gramm Kupfer am Tag eingenommen werden. Dann können Beschwerden wie Erbrechen oder Übelkeit auftreten.

In weiterer Folge kommt es zu Schädigungen der Leber sowie der Zerstörung roter Blutkörperchen. In schlimmen Fällen treten Nierenversagen oder Komata ein.

Daher sollten auch bei harmlos wirkenden Nahrungsergänzungsmitteln stets die empfohlenen Tagesdosen eingehalten werden. Das toxische Metall führt bei reiner Zufuhr durch die Nahrung in der Regel jedoch nicht zu einer Vergiftung. Dazu sind die aufgenommenen Dosen zu gering. Es wirkt jedoch abtötend auf Mikroorganismen. Daher wird es auch für seine antibakterielle Wirkung geschätzt.

Mangelerscheinungen

Wer seinen Tagesbedarf nicht decken kann, muss mit ernsten Mangelerscheinungen rechnen. Sie äußern sich in Form von Störungen des zentralen Nervensystems, Wachstumsstörungen sowie einem nicht richtig funktionierenden Immunsystem. Auch bestimmte Formen der Anämie können im Falle eines Mangels am Mineralstoff auftreten.

Weitere Mangelerscheinungen sind:

Darüber hinaus spielt ein Mangel auch bei Unfruchtbarkeit, Herzerkrankungen sowie Bauchspeicheldrüsenfunktionsstörungen eine tragende Rolle. Studien haben zudem einen Zusammenhang von Kupfermangel und der Alzheimer Krankheit nachgewiesen.

Daher wird derzeit die therapeutische Wirkung von Kupfer auf Alzheimer-Patienten untersucht.

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