molybdän mangel

Molybdän ist eines der essentiellen Spurenelemente, das dem Körper täglich über die Nahrung zugeführt werden muss. Als solches ist es für einige wichtige Aufgaben im Körper unverzichtbar.

Wie die meisten anderen Mineralstoffe und Spurenelemente ist es ein Bestandteil vieler Enzyme. So sorgt es für die Bildung von Harnsäure - einem Abbauprodukt unseres Stoffwechsels. In der Regel kann ein gesunder Mensch seinen täglichen Bedarf mittels Nahrungsaufnahme decken.

Aber was tun, wenn es doch einmal zu einem Molybdänmangel kommen sollte?

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Den Tagesbedarf decken

Um einen Molybdänmangel erfolgreich und nachhaltig vermeiden zu können, sollten täglich 50 bis 100 Mikrogramm des Mineralstoffs eingenommen werden.

Dieser Wert kann bereits mit 100 Gramm Hühnerfleisch erreicht werden. Nur eine sehr einseitige Ernährung oder bestimmte Krankheiten können zu einem Molybdänmangel führen. Bei Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich beispielsweise wird die Aufnahme des wichtigen Spurenelements verhindert. Auch eine zu hohe Zufuhr von Kupfer kann zu einer Unterversorgung führen.

Bei einer ausgewogenen Ernährung leiden gesunde Menschen aber so gut wie nie an einem Molybdänmangel. Denn das Spurenelement ist in pflanzlichen und tierischen Nahrungsmitteln reichlich vorhanden. Bei pflanzlichen Lebensmitteln hängt der Gehalt an Molybdän allerdings stark von den Bodenverhältnissen ab.

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Unter Einhaltung einer ausgewogenen Ernährung kann ein Mangel damit vermieden werden.

Molybdänmangel - Das sollte man darüber wissen

Normalerweise kommt ein Mangel sehr selten vor. Denn die alltägliche Ernährung deckt den täglichen Bedarf üblicherweise problemlos ab. Spezielle Umstände können allerdings zu einem Molybdänmangel führen.

Dazu zählen:

Ist der Mangel erst einmal eingetreten, macht er sich mit unangenehmen Symptomen bemerkbar. So klagen Betroffene unter anderem über Kopfschmerzen, Erbrechen und Übelkeit, Nachtblindheit und Herzrhythmusstörungen. Darüber hinaus kann es zu Kurzatmigkeit, Müdigkeit, Anfälligkeit für Infekte, Allergien, Wachstumsstörungen des Fötus in der Schwangerschaft sowie Fruchtbarkeitsstörungen kommen.

Molybdänüberschuss und seine Folgen

Selten kann es auch zu einem Molybdänüberschuss kommen. Dies ist aber ebenso unwahrscheinlich, wie die Gefahr eines Molybdänmangels. Zu viel des Spurenelements führt zu:

Diese Beschwerden verschwinden sehr schnell nach Reduktion der Molybdänzufuhr.

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