Spurenelemente Mangel

Wie bei den Vitaminen, haben wir es auch bei den Spurenelementen mit Stoffen zu tun, die im bzw. für den menschlichen Organismus unverzichtbar sind.

Etwa Eisen, das unter anderem zur Bildung der Roten Blutkörperchen gebraucht wird und damit essentiell ist.

Ein Mangelzustand in Sachen Spurenelemente kann daher weitreichende Folgen haben und für den Körper fatal sein.

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Was sind Spurenelemente?

Mineralstoffe und Spurenelemente sind anorganische Bestandteile der Nahrung, erklärt die mhplus Krankenkasse.

Die lebensnotwendigen Substanzen müssen regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen und zugeführt werden, da sonst ein Mangel auftreten kann, der zu verschiedenen Problemen führt.

Hier nennen die Experten beispielsweise Jod, Selen und Zink als wichtige Spurenelemente, deren Mangel zu fatalen Problemen führen kann.

Tatsächlich war ein Mangel an Jod früher gar nicht so selten, was auch damit zu tun hat, dass die Böden in Mitteleuropa arm an Jodverbindungen sind.

Dabei braucht beispielsweise die Schilddrüse dringend Jod, um gesund zu bleiben, was zeigt wie wichtig die Spurenelemente sind.

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Anzeichen, dass ein Mangel an Jod herrscht

Wird der Körper nicht regelmäßig mit Jod versorgt, kommt es zu Störungen des Stoffwechsels, zu Organveränderungen und Krankheiten, erklärt der Arbeitskreis Jodmangel in Frankfurt.

Mögliche Folgen und erste Symptome eines Jodmangels sind:

Ein Mangel, der auch Politmagazine wie den Spiegel umtreibt. Hier jedenfalls argwöhnten die Autoren schon einmal, die deutsche Bevölkerung könne erneut in eine Unterversorgung mit Jod abgleiten. Und das, obwohl heute die meisten Speisesalze mit Jod versetzt werden.

Wie kann es zu einem Mangel an Spurenelementen kommen?

Tatsächlich hat ein Mangel an Spurenelementen häufig mit der Ernährung zu tun, kann aber auch mit entzündlichen Darmerkrankungen verknüpft sein. Vegetarier etwa leiden häufig nicht allein unter einer Unterversorgung mit bestimmten Vitaminen, sondern haben auch mit einem Eisenmangel zu kämpfen. Zudem können Spurenelemente während der Schwangerschaft verstärkt gebraucht werden.

Während der Schwangerschaft und in der Stillphase erhöht sich zum Beispiel der Bedarf an Eisen, was nach Auskunft der Frauenklinik der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf unter anderem mit dem mütterlichen Gewebewachstum, aber auch mit dem Heranwachsen des Fötus zu tun hat.

In Düsseldorf sehen die Experten freilich auch Magnesium als eine typische Mangelsubstanz an und gehen davon aus, dass eine Unterversorgung ggf. oral subsituiert werden muss. So könnten dann die nächtlichen Wadenkrämpfe, unter denen viele Schwangere leiden, bekämpft werden, bestätigt Dr. T. W. Goecke in einem Referat.

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