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Akne ist nicht nur ein Problem von Jugendlichen, sondern kann noch im hohen Alter zu Problemen führen.

Da Vitamin A eine wichtige Rolle bei der Bildung von Zellen und der Hauterneuerung spielt, gibt es verschiedene Präparate, die bei der Akne-Behandlung helfen sollen.

Wir wollen daher einen genauen Blick auf die verschiedenen Möglichkeiten, aber auch auf deren Gefahren werfen.

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Wie hilft Vitamin A bei Akne?

Indem es das Wachstum der Zellen fördert, nimmt das Vitamin A einen entscheidenden Einfluss auf den Aufbau der Haut. Außerdem schützt es die DNA in den Hautzellen und unterstützt die Reparatur bei vorliegenden Schäden.

Doch nicht nur innerlich wirkt das Vitamin, sondern auch äußerlich. Hierfür werden Abbauprodukte des Vitamins genutzt, um Verhornungsstörungen zu beseitigen.

Die Vitamin-A-Säure bzw. Tretinoin oder all-trans-Retinsäure hemmt zudem die Talgproduktion und erneuert die Haut, sodass Akne gemildert wird.

Da Vitamin A sich als fettlösliches Vitamin im Körper ansammelt, sollte es nicht auf eigene Faust probiert werden. Bei einer Überdosierung mit dem Vitamin kann es zu schweren Folgeerscheinungen kommen. Eine Konsultation mit einem Arzt oder Heilpraktiker ist für eine Aknetherapie mit Vitamin A daher unerlässlich.

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Äußerliche Akne-Therapie mit Vitamin A

Die erwähnten Vitamin-A-Säure-Präparate - auch Retinoide genannt - werden bei Akne leichter oder mittlerer Ausprägung angewendet und sind verschreibungspflichtig. Da sie zu einigen Nebenwirkungen führen können, sollte man sich gut vom Arzt beraten lassen.

Zu den meist erheblichen Nebenwirkungen gehören Rötungen, Brennen, Juckreiz und sogar das Aufblühen der Akne. Die Therapie mit Vitamin-A-Säure spielt daher im Vergleich zu anderen Behandlungsmöglichkeiten heute nur noch eine untergeordnete Rolle.

Schwangerschaft und Vitamin-A-Präparate

Eine Akne-Behandlung mit Vitamin-A-Präparaten darf nicht während der Schwangerschaft erfolgen, denn auch vier Wochen nach der Behandlung kann es noch zu schweren Missbildungen beim Fötus kommen.

Der Arzt verlangt daher zum Beispiel bei einer Behandlung mit Isotretinoin einen monatlichen Schwangerschaftstest und eine doppelte Verhütung durch Antibabypille sowie Präservativ o.ä. während der gesamten Behandlungszeit.

Auch das Blutspenden ist in dieser Zeit untersagt, da das gespendete Blut bei schwangeren Empfängerinnen ebenfalls zu Komplikationen führen könnte.

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