vitamin b12 präparate

Wer allabendlich Fernsehen schaut, bekommt bereits eine Ahnung davon, wie viele Präparate zur Vitaminversorgung heute auf dem Markt sind. Die AOK argwöhnt, dass manche Käufer mit diesen ihr schlechtes Gewissen beruhigen und jene Fehler ausbügeln wollen, die bei der täglichen Ernährung gemacht werden.

Denn die ist, in unserer westlichen Zivilisationsgesellschaft, häufig zu fett und zu salzhaltig. Gleichzeitig konsumieren wir zu viel Zucker und zu wenig Ballaststoffe, und dem wollen dann viele, so jedenfalls der Verdacht der AOK, mit ihrer täglichen Einnahme der Präparate, z.B. in Form von Vitaminpillen oder Spurenelementen in Pulverform abhelfen:

„Die einen schwören auf Kombi-Präparate, die das ganze ABC der Vitamine in sich vereinen und fühlen sich durch diesen Breitband-Mix auf der sicheren Seite.“ Andere würden dagegen eher auf Monosubstanzen vertrauen.

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Wann sind Vitamin B12 Präparate sinnvoll?

Allerdings gehen die Experten der Kasse davon aus, dass ein essentieller Vitaminmangel hierzulande eher selten ist. Zumindest bis auf wenige Ausnahmen, wobei die AOK vor allem einen Mangel an Vitamin D und Folsäure im Blick hat.

Freilich kann unser Organismus unter bestimmten Umständen auch mit Vitamin B12 unterversorgt sein. Als Risikogruppen gelten einmal mehr Schwangere und Säuglinge, aber auch Personen über 60 sowie chronisch Kranke, die von einer langanhaltenden Gastritis geplagt werden.

Ebenso kann sich nach Magen-Darm-Operationen (etwa im Zuge einer Tumor-Therapie) ein Vitamin B12 Mangel einstellen. Tatsächlich geht das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg davon aus, dass der Bedarf mangelernährter Krebspatienten an Vitaminen oftmals nicht gedeckt ist. Damit können Vitamin-Präparte durchaus sinnvoll sein. Aber nur in Abstimmung mit den behandelnden Ärzten.

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Die genaue Ursache des Mangels muss durch einen Arzt abgeklärt werden

Wichtig ist nach Auskunft der Techniker Krankenkasse dabei stets, dass die genaue Ursache für den Mangel an Vitamin B12 abgeklärt wird. So könne eine Vitamin-B12-Mangel-Anämie, die auf einer chronischen Gastritis beruht, die wiederum durch eine Autoimmunerkrankung bedingt ist, die Zufuhr von Vitamin B12 unumgänglich machen:

„Die Betroffenen müssen das Vitamin B12 dann spritzen oder schlucken“, erklärt die TK das Procedere der sogenannten Substitution. Zudem ist es wichtig zu wissen, welche Präparate in dem jeweiligen Fall am besten helfen können. Mit dem Arzt sollte also im Vorfel auch abgesprochen werden, ob der Patient zu Spritzen, Tabletten, Zäpfchen oder Pulver greifen sollte.

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