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Vitamin C

  • für elastische Knochen
  • hält Haut und Sehnen elastisch, beugt so Faltenbildung vor und ist wichtig für die Wundheilung
  • ist gut für den Blutdruck, indem es die Blutgefäße elastisch erhält
  • für die Augen
  • für die Immunabwehr
  • für die Fettverbrennung
  • lässt uns Stress besser überstehen
  • für die Entgiftung des Körpers
  • gibt uns Ruhe und Gelassenheit

Vorkommen von Vitamin C
- vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln

Täglicher Bedarf an Vitamin C:
Mengenangabe in mg (Milligramm = Tausendstel Gramm)
DGE = Deutsche Gesellschaft für Ernährung

Empfehlung DGE EU
Kinder 1 – 10 Jahre 60 - 80 mg ---
Kinder 10 – 15 Jahre 100 mg ---
Jugendliche und
Erwachsene
100 mg 60 mg
Schwangerschaft 110 mg ---
Stillzeit 150 mg ---

Tagesbedarf (60 mg) an Vitamin C enthalten in:

  1. tierischen Lebensmitteln
    wenig enthalten
  2. pflanzlichen Lebensmitteln
    65 g Paprika
    80 g Brokkoli, Rosenkohl
    105 g Fenchel, Grünkohl
    160 g Zitrusfrüchte
    200 g Spinat
    800 g Äpfel, Kirschen, Aprikosen, Pfirsiche

Anzeichen einer Unterversorgung an Vitamin C:

  • Schmerzen in Gelenken und Gliedern
  • Schleimhautblutungen wie z.B. Zahnfleischbluten, später Zahnausfall
  • gestörte Wundheilung
  • Müdigkeit durch Carnitinmangel (reduzierte Fettverbrennung)
  • Reizbarkeit
  • häufige Erkältungen
  • grauer Star

Ursachen für eine Unterversorgung/gesteigerten Bedarf an Vitamin C sind:

  • Medikamenteneinnahme (Pille, Aspirin, Antibiotika, Schlafmittel, Cortison)
  • Rauchen
  • Alkoholabusus
  • körperliche Anstrengung
  • Stress (Bedarf kann auf 200 mg pro Tag ansteigen)
  • Fieber, Erkältungskrankheiten
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Nierendialyse-Behandlung

Unterversorgung an Vitamin C:
Risikogruppen, die häufig Deckungslücken zeigen, sind vor allem Männer über 65 Jahre. Aber auch Frauen und Männer im Alter von 25 bis 51 Jahren liegen im Durchschnitt unter den 100 mg Vitamin C Aufnahme pro Tag.

Anzeichen einer Überdosierung von Vitamin C:
Die jahrelange Einnahme von täglich 1 g Vitamin C (zehnfache Tagesverzehrmenge) wird gut vertragen. Gelegentlich tritt bei Mengen von 2 g und mehr pro Tag eine abführende Wirkung ein. Berichte, dass Vitamin C in hohen Dosen auch schaden kann, werden von Wissenschaftlern kontrovers diskutiert. Auch das Ergebnis einer Untersuchung, die ab 200 mg Vitamin C pro Tag über viele Jahre von Diabetikern eingenommen, einen Anstieg der Sterblichkeit zeigte, steht als fragwürdiges Ergebnis innerhalb der Fülle an positiven Studienergebnissen. Tatsache ist, dass zumindest 200 mg Vitamin C pro Tag, zusätzlich zur Ernährung aufgenommen, in keinem Fall bislang irgendeine Schädigung erkennen ließen. Nach wie vor gilt, dass eine Hypervitaminose C bislang nicht beobachtet werden konnte.


Partner von Vitamin C:

  • Vitamin E
  • Eisen

Vitamin C ist in der Lage in einer Art Recyclingvorgang „verbrauchtes“ Vitamin E wieder zu erneuern. Daneben ist Vitamin C ein wichtiger Partner für Eisen, indem es dessen Aufnahme in den Körper unterstützt.

Historisches:
Ein Mangel an einem Stoff, der Zahnausfall und dergleichen mehr verursachte, wurde bereits in dem Papyrus Ebers 1.550 vor Christus beschrieben. Auch Schiffsexpeditionen, Kreuzzüge und kriegerische Auseinandersetzungen führten oft bei den Beteiligten zu Erkrankungen, die wir heute als Skorbut beschreiben: ein Mangel an Vitamin C. Trotzdem konnte die Substanz chemisch erst Anfang 1930 isoliert werden.

Interessantes:
Der Mensch gehört neben den Menschenaffen, Meerschweinchen, einigen Fisch- und Vogelarten zu den wenigen Lebewesen, die Vitamin C selber nicht herstellen können.

Hinter welchen Begriffen verbirgt sich Vitamin C:
Ascorbinsäure


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