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In der dunklen, kalten Jahreszeit leiden viele Menschen unter einer Depression, fühlen sich müde und unkonzentriert. Dies ist nicht nur ein Hirngespinst, sondern kann auf einen Vitamin D Mangel zurückgehen.

Dieser entsteht vor allem im Winter, wenn die Produktion des Vitamins durch den geringen Sonnenschein nicht erfolgen kann.

Wir wollen daher einmal schauen, wie es eigentlich zu der Depression kommt und was man dagegen tun kann.

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Kann ein Vitamin D Mangel zu Depression führen?

Ja! Untersuchungen zufolge leiden etwa vier Millionen Deutsche unter dem 'Winter Blues'. Wissenschaftler bezeichnen diesen Effekt als 'Seasonal Affective Disorder-Syndrom', kurz SAD, und nennen Müdigkeit sowie eine gedrückte Stimmung als typische Symptome.

Auch die Lust auf Süßigkeiten steigt, während die Libido sinkt und man viel, aber nur oberflächlich schläft. Ursache dieser Winterdepression ist der Lichtmangel in der dunklen Jahreszeit. So kann in den kurzen Tagen nur wenig bis kein Vitamin D in der Haut gebildet werden und der Vitamin D Spiegel sinkt beständig.

Auch wenn der Körper das Vitamin speichern kann, leiden etwa 60 Prozent der Deutschen an einem Mangel. Schuld sind aber nicht nur die kurzen Tage, sondern auch der niedrige Sonnenstand. Denn Vitamin D kann nur durch UVB-Strahlung gebildet werden und die fehlt im deutschen Winter oft komplett. Auch Solarien können diese Strahlung nicht bieten, da hier vor allem UVA-Strahlung zum Einsatz kommt. Doch nicht nur im Winter leiden viele Menschen an einem Vitamin D Mangel und einer daraus resultierenden Depression.

Da viele Menschen sich heute nur selten in der Sonne aufhalten und Sonnencreme die Vitaminproduktion in der Haut hemmt, steigt die Zahl der Patienten. Ältere Menschen bilden zudem weniger Vitamin D und müssen sich länger in der Sonne aufhalten, um genügend Vitamine zu bilden. Bei bettlägerigen und kranken Menschen ist dies aber oft nur schlecht möglich. Daher steigt bei ihnen das Risiko für eine Depression zusätzlich.

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Wie kann man einer Depression durch Vitamin D Mangel entgegenwirken?

Experten empfehlen in der Mittagspause wenigstens für fünf Minuten Gesicht, Hände und Unterarme der Sonne auszusetzen, um die Vitaminproduktion anzuregen. An bewölkten Tagen wird dies aber kaum gelingen. Zudem ist nicht sicher, ob genug UVB-Strahlung in der Sonne enthalten ist. Am Mittag hat die Sonne allerdings ihren höchsten Stand und damit sind auch die Chancen für die Bildung von Vitamin D in der Haut am höchsten.

Doch wie vermeiden eigentlich die Inuit einen Vitamin-D-Mangel und eine Depression? Ganz einfach! Sie essen viel Fettfisch. Lachs, Hering und Makrele stehen bei den Bewohnern der Arktis sehr oft auf dem Speiseplan und genau hier steckt viel Vitamin D drin. In Norwegen ist es zudem bis heute Brauch, Lebertran zu trinken.

Hier ist ebenfalls viel von dem Vitamin enthalten. Wer trotzdem an einem Mangel leidet, kann auch Vitaminpräparate nutzen. Allerdings sollte man diese nicht überdosieren, da so wiederum Probleme wie ein ungesunder Anstieg der Konzentration von Kalzium im Blut verursacht werden können.

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