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Das Vitamin S wird auch als Vitamin B11 bezeichnet, wirklich bekannt ist es jedoch unter dem Namen Folsäure und damit als Schwangerschaftsvitamin.

Der Vitalstoff ist aber nicht nur für die Gesundheit Ungeborener ausgesprochen wichtig.

So ist das Vitamin S entscheidend für die Zellteilung und Blutbildung, spielt eine Rolle bei der Erhaltung des Knochenmarks und wirkt sich sogar auf das Erbgut aus. Ein Mangel dieser Vitamine kann daher verheerende Folgen haben.

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Vitamin S - Wirkung im Körper

Im menschlichen Körper ist Vitamin S an zahlreichen Prozessen beteiligt. Vor allem für die Reifung und Teilung von Zellen ist es unerlässlich. Blut, Knochenmark und Stoffwechsel kommen ohne die Folsäure nicht aus.

Bei der Vervielfältigung von DNS-Bausteinen kommt es ebenfalls auf den Vitalstoff an. Gerade vor und während einer Schwangerschaft darf daher kein Mangel entstehen, denn als essenzielles Vitamin kann der Körper B11 nicht selbst produzieren.

Allerdings kann es im Organismus gespeichert werden. Diese Reserve erschöpft sich jedoch schnell, weswegen der regelmäßige Verzehr von folsäurereichen Lebensmitteln oder eine entsprechende Nahrungsergänzung sinnvoll ist.

Folsäure Mangel und seine Symptome

Zu einer Unterversorgung mit Folsäure kommt es recht häufig. Besonders fatal ist ein solcher Vitamin S Mangel bei ungeplanten oder zunächst unbemerkten Schwangerschaften. Aber auch bei einem anderweitig erhöhten Bedarf kann zu wenig B11 jedoch schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.

Besonders gefährdet für einen Mangel an Vitamin sind:
  • Schwangere und Stillende
  • Senioren
  • Menschen mit Zöliakie oder Sprue
  • Säuglinge, Kinder und Jugendliche
  • Dialysepatienten
  • einseitig ernährte Menschen
  • Menschen mit übermäßigem Alkoholkonsum
  • Drogenabhängige
Ein Mangel kann durch folgende Symptome auffallen:
  • Blutarmut
  • blasse Haut und Schleimhaut
  • Abgeschlagenheit
  • Beinschmerzen
  • Herzklopfen und Herzenge
  • Atemnot
  • Störungen des Geschmacks und der Verdauung
  • Depression

Folsäure in der Schwangerschaft

Vitamin S hat einen erheblichen Einfluss während der Schwangerschaft. So kann ein Mangel beim ungeborenen Kind zu schweren, teilweise tödlichen Fehlbildungen - wie beispielsweise einem offenen Rücken - führen.

Weiterhin wird ein erhöhtes Risiko für Autismus und Fehlgeburten vermutet. Nicht umsonst raten viele Ärzte bereits bei bestehendem Kinderwunsch zu einer gesteigerten Zufuhr von Folsäure.

Vitamin B11 - Vorkommen in der Nahrung

Vitamin S kommt in verhältnismäßig vielen Lebensmitteln vor.

Darunter:

Allerdings zeigt sich Vitamin S ausgesprochen empfindlich gegenüber Hitze, Wasser, Licht, Schadstoffen und sogar Sauerstoff. Selbst frische, rohe Lebensmittel verlieren allein bei Transport und Lagerung also einen erheblichen Anteil der Folsäure.

Eine zusätzliche Versorgung durch Nahrungsergänzungspräparate ist also oftmals sinnvoll.

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