Multivitamin
Multivitamin

Saft, Sirup, Pillen oder Brausetabletten - Multivitamin-Präparate haben viele Formen. Die einen schwören darauf, als Schutz gegen Krankheiten und Boost für die Fitness.

Die anderen sehen darin wenigstens eine Geldverschwendung, schlimmstenfalls aber sogar eine Gefahr für die Gesundheit.

Studien scheinen beim Thema Multivitamin ebenfalls wenig Klarheit zu schaffen. Was ist nun aber dran, an all den Widersprüchen?

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Was gilt als Multivitamin?

Als Multivitamin-Präparat gelten Produkte, die aus einer Kombination verschiedener Vitamine und Mineralstoffe bestehen.

Zu den Konzentrationen der einzelnen Vitamine finden sich gesetzliche Regelungen. Ein Saft aus mehreren Früchten ist daher noch lange kein Multivitaminsaft.

Erst wenn die Mindestmengen der einzelnen Vitamine - ob natürlich oder durch Zusatz - in ihm enthalten sind, darf er die Bezeichnung Multivitamin tragen. Multivitamine bedeuten jedoch andererseits nicht, dass hierin alle möglichen und nötigen Vitalstoffe enthalten sind. Eine Rundum-Versorgung ist mit diesen also nicht in jedem Fall sichergestellt.

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Was kann ein Multivitamin-Präparat leisten?

Die Vorstellung von der Wunderpille hält sich hartnäckig: Wer keine Zeit für eine ausgewogene Ernährung mit frischem Obst und Gemüse hat, kann das dauerhaft durch ein Multivitamin-Präparat ausgleichen. Und wer hat schon Zeit für die '5 am Tag'-Regel?

Im Grund wäre also jeder mit einem Multivitamin-Nahrungszusatz bestens beraten. Vergessen wird dabei jedoch häufig, dass Vitamine durchaus nicht nur in frischem Obst, Gemüse und Kräutern enthalten sind.

Auch in Fisch, Fleisch, Nüssen, Getreide und Ölen finden sich die essenziellen Vitalstoffe. Eine vitaminfreie Ernährung ist also kaum möglich. Zudem sind die kombinierten Vitamine und Mineralstoffe durchaus keine Wunderwaffe. Zwar liefern sie notwendige Stoffe, jedoch nicht immer in günstiger Form und Konzentration.

Was ein solcher Nahrungszusatz leisten kann, ist also abhängig von der jeweiligen Qualität und Zusammensetzung. Hinzu kommt, dass entsprechende Produkte das Risiko für bestimmte Krankheiten - wie Katarakte und Krebs - senken können. Zu hohe Mengen der Vitamine können das Risiko hierfür aber ebenso erhöhen. Es sollte also immer individuell abgeschätzt werden, ob die Einnahme sinnvoll ist.

Wann ist ein Multivitamin als Nahrungszusatz sinnvoll?

In Phasen großer geistiger und körperlicher Belastung und wenn eine ausgewogene Ernährung vorrübergehend nicht sichergestellt werden kann, sind Multivitamine in Form von Kapseln und Co. durchaus sinnvoll. Sie können Mangelzustände durchaus verhindern oder zumindest verringern.

Selbst hochwertige Produkte sind aber nicht in der Lage, jeden Vitalstoff in passender Menge und optimaler Form für den individuellen Tagesbedarf bereitzustellen. Daher kann es durchaus zu Mängeln oder auch Überversorgungen kommen.

Aus diesem Grund sollten sie Zusatz oder kurzfristiger Ausgleich, jedoch kein langfristiger Ersatz für einen abgerundeten Speiseplan sein. Auch übermäßiger Konsum von Alkohol und Nikotin lässt sich mit ihnen nicht ausgleichen. Eine allgemein gesunde Lebensweise ersetzen sie also nicht.

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