Was ist die makrobiotische Ernährung?

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Die makrobiotische Ernährung gehört zur Weltanschuung des Zen-Buddhismus. Sie verfolgt das Ziel, durch eine rein pflanzliche Ernährungsweise ein Maximum an Lebenskraft, körperlicher und gesitiger Fitness und allgemeinem Wohlbefinden zu erlangen.

Makrobiotische Ernährung - bedeutende Vertreter

Unter anderem haben folgende Vertreter diese Form der Ernährung verbreitet und vertieft:

  1. Georges Ohsawa
  2. Mishio Kushi
  3. Steven Acuff

Welche Komponenten hat eine makrobiotische Ernährung?

Makrobiotische Ernährung besteht vorwiegend aus vegetarischen Lebensmitteln. Nahrungsmittel, die in der makrobiotischen Ernährung konsumiert werden, sind beispielsweise Getreide, Hülsenfrüchte, Sojaprodukte, Tofu, Nüsse, Samen und Meeresalgen, magerer Fisch und Getränke wie Tee, Wasser oder Gemüsesäfte.

  • Menschen, die sich makrobiotisch ernähren, verzichten weitgehend auf Zucker, Milch, tierische Fette, Fleisch, schwarzen Tee oder Kaffee.

Makrobiotische Ernährung - Einteilung der Lebensmittel

Wärmende Energietendenzenkühle Energietendenzen
Die zusammenziehenden Energietendenzen sind eher klein, schwer, trocken und hart. Sie gedeihen, wenn es kühl ist und schmecken salzig und bitter.kühle Energietendenzen sind groß, locker und wasserhaltig. Sie wachsen nach oben und schmecken eher scharf, süß oder sauer.

Welche Vor- und Nachteile hat die makrobiotische Ernährung?

  • Da die Kost reich an Ballaststoffen und überwiegend vegan ist, kann sie zum Gewichtsverlust beitragen
  • Es besteht das Risiko, ein Mangel an Vitamin B12, Eisen oder Calzium zu erhalten
  • Vor allem die Menschen, die nahezu ausschließlich Getreide essen, sind von den Mangelerscheinungen betroffen

Beugt makrobiotische Ernährung Krebs vor?

Forscher diskutieren seit langem die Frage, ob makrobiotische Ernährungsweisen gegen Krebs vorbeugen. In diesem Zusammenhang geht es vor allem um die Soja-Produkte, die viel Phytoöstrogenen erhalten. Die pflanzlichen Östrogene haben einen positiven Effekt auf die Gesundheit. Eine Studie wies nach, dass Frauen, die sich makrobiotisch ernähren, das Risiko verringern können, an Krebs zu erkranken. Sie wiesen in ihrem Blut weniger Estradiol auf, das mit Brustkrebs im Zusammenhang steht.

  • Schwangere Frauen und Frauen, die stillen, sollten von einer makrobiotischen Ernährung absehen. Für Kinder ist eine extreme Variante dieser Ernährungsweise ebenfalls nicht empfehlenswert.

Quellen

Adler, Martin: Lehrbuch Naturheilverfahren: 106 Tabellen »
FOCUS Gesundheit: Gesund essen & abnehmen: Alles über Diäten, Biokost, Fastenkuren, Unverträglichkeiten »


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