Heilpflanze Mahonie

Heilpflanze Mahonie

Mahonie - Die wichtigsten Fakten

  • Sie wächst als Strauch auf.
  • Ihre maximale Wuchshöhe beträgt ca. 1,5 Meter.
  • Die Pflanze verfügt über feste gelb-braune Äste.
  • Die Pflanze ist ein immergrünes Laub.
  • Die Blätter der Pflanze sind überwiegend gefiedert.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Mahonie als Heilpflanze

Mahonie
Sammelzeit
  • März
  • April
  • Mai
  • September
  • Oktober
  • November
Heilwirkung
Anwendung

Der wissenschaftliche Name des Gewächses lautet: Mahonia aquifolium.

Im Volksmund ist die Pflanze auch unter dem Namen Fieder-Berberitze bekannt.

Die Mahonie gehört zu der Familie der Sauerdorngewächse, die ebenfalls unter dem Namen Berbitzengewächse bekannt ist.

Sie kommt aus dem pazifischen Nordamerika und wächst dort im Unterholz der Wälder. Sie braucht einen feuchten Boden und ist häufig als Ziergehölz in Gärten auffindbar. In Europa kommt die Pflanze ebenfalls vor, doch ist sie in dem Raum eher verwildert.

Die Pflanze verfügt über einige Inhaltsstoffe, die eine Genesung von verschiedenen Leiden gewährleisten. Diese sind unter anderem:

Bisbenzylisochinolinalkaloide
Protoberberinalkaloide
Aporphin-Alkaloide

Die Früchte tragen dabei ebenfalls Inhaltsstoffe in sich. Diese sind vor allem:

Zucker
Fruchtsäuren
Vitamin C
Vitamin A
Kalium
Calcium
Magnesium

Die Heilpflanzen wurden vor allem mit dem Zeitalter der Römer bekannt. Das liegt daran, dass sie die Ersten waren, die ihr Wissen über Heilpflanzen mit anderen Menschen, die unter römischer Kontrolle standen, geteilt haben. Die vorherigen Hochkulturen wie die Ägypter oder Inkas haben ihr Wissen beispielsweise nicht mit anderen geteilt, weshalb nur sehr wenig über deren Heilbräuche bekannt ist. Die Mahonie ist ebenfalls eine Heilpflanze, die oft in der römischen Zeit zum Einsatz kam. Doch welche Auswirkung hat die Pflanze auf unseren Körper?

Mahonie - Heilwirkung der Heilpflanze

Ihre Heilwirkungen sprechen für sich. So ist die Pflanze entzündungshemmend, antibakteriell, antiseborrhoisch, antiproliferativ, antimykotisch, mitosehemmend und keratolytisch.

Die einzige Nebenwirkung, die bei dieser Pflanze auftreten kann, sind leichte Hautrötungen. Sie wird selten durch eine allergische Reaktion hervorgerufen und verschwindet nach kurzer Zeit wieder.

Mahonie - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Sie kann zur Linderung von Akne, Schuppen, Entzündungen, Leber-Gallen-Leiden, Seborrhöe und Ekzemen eingesetzt werden. Zudem beseitigt die Pflanze Bakterien, Hautausschläge und Psoriasis. Die Produktion von Talgdrüsen kann die Pflanze ebenfalls hemmen.

  • Indianer nutzen diese Pflanze oft bei einem Brennen der Harnwege. Ebenso wird sie von den Indianern bei der harnsauer Diathese eingesetzt.

Mahonie - Anwendung der Heilpflanze

Sie wird hauptsächlich als Medizin verwendet. Dabei werden die Astrinde und Zweigspitzen der Pflanze genutzt.

  • Es liegen keine Erkenntnisse für die Einnahme der Pflanze während der Schwangerschaft vor.

Äußerliche Anwendung

Äußerlich wird sie vor allem gegen Akne und Schuppen eingesetzt. Sie kann als Creme oder Salbe aufgetragen werden.

Innerliche Anwendung

Sie wird innerlich verwendet, wenn beispielsweise Bronchitis, Gastritis, Verdauungsstörungen und Hauterkrankungen auftreten. Sie wird mit anderen Früchten gegessen, da sie mit dem Beiverzehr säurearm wird. Der Verzehr der Beere kann jedoch zu einer Magenverstimmung führen, weshalb man nicht zu viele von ihnen essen sollte.


Quellen

Grünwald, J. / Jänicke, C.: Grüne Apotheke: Mit wissenschaftlich abgesicherten Empfehlungen
Bühring, U.: Praxis-Lehrbuch Heilpflanzenkunde: Grundlagen – Anwendung - Therapie
Pirc, Dr. H.: Enzyklopädie der Wildobst- und seltenen Obstarten
Grünwald, J. / Jänicke, C. / Hardewig, I.: Pflanzenheilkunde Quickfinder


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