Heilpflanze Meerträubel

meertraeubel

Meerträubel - Die wichtigsten Fakten

  • Die Pflanze Meerträubel kann den Blutdruck steigern und bei Erkältungen helfen.
  • Allerdings ist die Pflanze giftig.
  • Die Einnahme kann zu Nebenwirkungen, wie beispielsweise Schlaganfälle oder sogar Tod, führen.
  • Früher war die Pflanze jedoch ein beliebtes Mittel zum Abnehmen.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Meerträubel als Heilpflanze

Meerträubel
Sammelzeit
  • Januar
  • Februar
  • März
  • April
  • Mai
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober
  • November
  • Dezember
Heilwirkung
Anwendung

Die wissenschaftliche Bezeichnung des Meerträubels ist Ephedra.

Genannt wird die Pflanze auch Indischer Tee oder Ephedrakraut. Im Englischen wird sie zudem auch als Popotillo oder als Joint Fir und im Chinesischen als Ma-Huang bezeichnet.

Die Pflanze gehört zu der Familie der Meerträubelgewächsen.

Verbreitet ist die Pflanze vor allem in den Gegenden am Mittelmeer sowie in asiatischen und amerikanischen Trockengebieten. In jedem Fall bevorzugt sie tropische bzw. subtropische Regionen. Meist fängt die Blütezeit im Juni an und endet im September.

Die Inhaltsstoffe des Meerträubels sind unter anderem die Alkaloide Ephedrin und seine Salze sowie Pseudo-Ephedrin und Nor-Pseudo-Ephedrin. Darüber hinaus befinden sich folgende Stoffe ebenfalls in der Pflanze:

  • ätherisches Öl
  • Flavone
  • Gerbstoffe
  • Saponine

Meerträubel ist eine Heilpflanze mit positiven und negativen Eigenschaften. So kann sie zwar helfen, manche Beschwerden loszuwerden, dennoch besitzt sie ebenso viele unerwünschte Nebenwirkungen. Teilweise können diese sogar zum Tod führen. Eingenommen werden kann die Pflanze daher vor allem als Fertigpräparat, das zuvor vom Arzt verschrieben wurde.

Meerträubel - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Pflanze kann stimulierend sowie antiallergisch wirken. Zugleich kann sie dafür sorgen, dass die Bronchien erweitert werden, dass der Appetit gehemmt wird und dass der Blutdruck steigt. Dazu wirkt die Pflanze allerdings auch harntreibend.

  • Es wird vermutet, dass die Pflanze abhängig machen kann, sofern sie für eine lange Zeit verwendet wird.

Meerträubel - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Hilfreich ist die Meerträubelpflanze bei verschiedenen Erkältungsformen sowie bei Bronchialasthma. Dazu kann sie allerdings auch Fieber senken und bei Hypotonie verwendet werden.

Meerträubel - Anwendung der Heilpflanze

Eingesetzt werden kann die Pflanze unter anderem, um Erkältungen, Fieber, einen niedrigen Blutdruck und Bronchialasthma zu bekämpfen. Für mehrere Jahre wurde sie zudem als Hilfe beim Abnehmen verwendet. Mittlerweile ist sie jedoch aufgrund ihrer Toxizität in vielen Ländern im Westen verboten. Manchmal wird sie allerdings noch online zum Verkauf angeboten oder steht in Kaufhäusern, die einen älteren Bestand haben.

  • Zwar kann die Pflanze tatsächlich beim Abnehmen helfen, indem sie den Appetit hemmt, dennoch sind die Nebenwirkungen sehr gefährlich. Zu diesen zählen unter anderem hoher Blutdruck, Schlaflosigkeit, Krampfanfälle, Schlaganfälle und Herzinfarkte. Zudem kann die Einnahme der Pflanze sogar tödlich enden.

Äußerliche Anwendung

Äußerlich kann die Pflanze als Tinktur verwendet werden.

Innerliche Anwendung

Innerlich kann die Pflanze als Tee oder als Fertigpräparat eingesetzt werden. Allerdings ist die innerliche Anwendung nicht empfehlenswert, da die Pflanze als giftig und lebensgefährlich gilt. Die Präparate sind zudem verschreibungspflichtig.


Quellen

Hofstaetter, Richard: Einführung in Vitamine und Nahrungsergänzung
Mullen, Peter / Alberts, Andreas: Psychoaktive Pflanzen, Pilze und Tiere – Bestimmung, Wirkung und Verwendung
Prentner, Angelika: Bewusstseinsverändernde Pflanzen von A – Z
Eilenstein, Harry: Der Göttermet – Die Götter der Germanen


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