Sorbitintoleranz Tabletten - Informationen und Wissenswertes

Sorbitintoleranz Tabletten - Die wichtigsten Fakten

  • Liegt eine Sorbitintoleranz vor, kann der menschliche Organismus den Zuckeralkohol Sorbit nicht vollständig abbauen.
  • In diesem Fall kann es beim Verzehr von sorbithaltigen Lebensmitteln zu Beschwerden kommen.
  • Sorbitintoleranz kann nicht behandelt oder geheilt werden, es gibt auch keine Sorbitintoleranz Tabletten, durch die der Abbau von Sorbit im Körper unterstützt werden kann.

Tabletten bei Sorbitunverträglichkeit

Sorbit ist ein Zuckeralkohol mit süßlichem Geschmack, der in vielen Obst- und Gemüsesorten enthalten ist sowie in vielen verpackten oder verarbeiteten Lebensmitteln. In der Lebensmittelindustrie wird Sorbit als Zuckeraustauschstoff verwendet und ist insbesondere in Diabetiker- und Lightprodukten enthalten. Sorbit muss bei verpackten Lebensmitteln auf der Zutatenliste angegeben werden.

  • Sorbithaltige Lebensmittelzusatzstoffe sind mit den E-Nummern E420 E432, E433, E434, E435 und E436 gekennzeichnet. Finden sich diese E-Nummern auf der Zutatenliste, sollten Menschen mit Sorbitunverträglichkeit bzw. Sorbitintoleranz diese Lebensmittel meiden.

Doch Sorbit ist nicht nur in Lebensmitteln enthalten, sondern auch in Zahnpasta sowie in Medikamenten. Bei Vorliegen einer Sorbitunverträglichkeit sollte bei neuen Medikamenten daher immer abgeklärt werden, ob diese Sorbit enthalten. Falls ja, muss auf ein Alternativmedikament zurückgegriffen werden.

Sorbitintoleranz Tabletten als Unterstützung

Gegen Sorbitintoleranz gibt es weder eine Therapie noch Sorbitintoleranz Tabletten. Es gibt auch kein Medikament, das die Unverträglichkeit heilen oder die Beschwerden lindern kann. Um die Beschwerden zu verhindern, hilft lediglich, sorbithaltige Lebensmittel zu vermeiden.

Es besteht jedoch die Möglichkeit, seine individuelle Toleranzschwelle austesten zu lassen.

Sorbitintoleranz Tabletten und Toleranzschwelle

Jeder menschliche Organismus reagiert anders auf äußere Einwirkungen und geht unterschiedlich mit Unverträglichkeiten und Beschwerden um. Sorbitintoleranz ist nicht gleich Sorbitintoleranz, da jeder Mensch eine eigene Toleranzschwelle hat. Manche müssen gänzlich auf Sorbit verzichten, andere wiederum können sich den Verzehr von kleinen Mengen Sorbit erlauben. Die Toleranzschwelle kann wie folgt ausgetestet werden:

  • Für 2 Wochen werden alle sorbithaltigen Lebensmittel konsequent gemieden.
  • Danach nimmt man sorbithaltige Lebensmittel mit sehr geringem Sorbitgehalt systematisch wieder in den Speiseplan auf und beobachtet, wie der Körper bzw. der Magendarmtrakt reagiert. Beschwerden können sofort oder erst 48 Stunden nach dem Verzehr auftreten. Um hier eine Übersicht zu behalten, hilft ein gut geführtes Ernährungstagebuch.
  • Nach einigen Wochen wird deutlich, wie viel Sorbit der eigene Körper verträgt bzw. welche sorbithaltigen Lebensmittel problemlos zu sich genommen werden können.

Quellen

Ledochowski, Maximilian: Wegweiser Nahrungsmittel-Intoleranzen


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