Saccharoseintoleranz Symptome - Die wichtigsten Fakten

  • Vertragen Personen keine Saccharose, handelt es sich um eine Stoffwechselstörung, bei der gewöhnlicher Haushaltszucker im Körper nicht oder nur teilweise abgebaut werden kann.
  • Die Saccharoseintoleranz Symptome entstehen auf Grund eines Enzymmangels beziehungsweise eines Enzymdefektes des Enzyms Ducrase-Isomaltase.
  • Durch den nicht genügenden Abbau der Saccharose im Körper bleiben Restteile des Zuckers durch die nicht stattfindende Verstoffwechselung im Dickdarm zurück und werden dort zu Wasser sowie Kohlendioxid abgebaut.
  • Die Saccharoseintoleranz Symptome sind typische Bauchbeschwerdesymptome.
  • Für Säuglinge kann die Saccharoseintoleranz der Auslöser für Wachstumsstörungen sein.

Die häufigsten Symptome der Saccharoseintoleranz

Die häufigsten Saccharoseintoleranz Symptome sind typische Magen-Darm-Beschwerden wie

  • Bauchschmerzen
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Bauchkrämpfe
  • Übelkeit

Auch Probleme der Atemwege werden bei Betroffenen häufig festgestellt. Bei Säuglingen, die an der genetischen, vererbten primären Form der Unverträglichkeit leiden, können sogar Wachstumsstörungen auftreten. Bezüglich der individuellen Toleranzgrenze nimmt diese bei Kindern mit zunehmenden Alter zu und die Saccharose wird im Verlauf immer besser vertragen.

Ohne Saccharose - werden die Die Saccharoseintoleranz Symptome schnell verschwinden

Auch wenn (wie bei vielen anderen Unverträglichkeiten auch) die unangenehmen Symptome der Betroffenen schon fast zum Alltag dazugehören, gilt auch bei einer Saccharoseintoleranz, dass die unangenehmen Beschwerden nicht hingenommen werden müssen. Liegt die sekundäre Form (also eine erworbene Unverträglichkeit gegen Saccharose) vor, muss je nach Ausprägung der Enzymaktivität eine Kostumstellung erfolgen und die Grunderkrankung behandelt werden.

Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit gegen Saccharose frühzeitig zu erkennen und zu lernen mit ihr umzugehen ist äußerst wichtig um die unangenehmen Symptome schnellstens in den Griff zu bekommen. Die einfachste Therapiemethode ist die Kostumstellung. Die Saccharose sollte für den ersten Zeitraum komplett aus dem Speiseplan verbannt werden. Schon nach wenigen Tagen zeigt sich die Wirkung dieses ersten Schritts in Richtung Besserung: Die Beschwerden und Symptome sollten schon nach wenigen Tagen abgeklungen sein.

  • Wichtig ist zudem zu lernen, richtig zu identifizieren, in welchen Lebensmitteln "die Gefahr" steckt. Das ist oftmals erst auf den zweiten, wenn nicht sogar dritten Blick erkennbar. Der übliche Haushaltszucker kann in der täglichen Ernährung durch Trauben-, Milch- oder Fruchtzucker (Glukose, Laktose, Fruktose) ersetzt werden.

Quellen

Sven-David Müller-Nothmann,Michael Vogt,Doreen Nothmann: Moderne Ernährungsmärchen: Was ist dran an: Zucker macht krank, Eier erhöhen den Cholesterinspiegel
Detlef Brendel,Sven-David Müller: Die Zucker-Lüge: Wie das Lebensmittel-Kartell uns einredet, dass Essen krank macht


Opitz / Schmid: Stoffwechsel, Ernährung, Verdauung


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