Vitamine und Nährstoffe in Studentenfutter

Als Studentenfutter, das man auch als Pfaffenfutter, Studentenhaber oder Tutti-Frutti bezeichnet, versteht man eine Mischung aus Trockenobst und verschiedenen Nüssen. Ursprünglich waren lediglich Rosinen und Mandeln enthalten, welche die Mischung kostspielig machten. Erst Später kamen weitere Sorten an Trockenobst sowie verschiedene Nusssorten wie Haselnüsse, Paranüsse, Cashewkerne, Walnüsse und Erdnüsse dazu.

Lebensmittelrechner

So habe ich mich heute ernährt:

Vitamine Studentenfutter Übersicht

Vitamintabelle für 100g Studentenfutter mit Erdnüssen
Vitamin A - Retinoläquivalent4,0 μg
Vitamin A - Retinol0,0 μg
Vitamin A - Beta-Carotin24,0 μg
Vitamin D - Calciferole0,0 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopheroläquivalent8.289,0 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopherol7.689,0 μg
Vitamin B1 - Thiamin248,0 μg
Vitamin B2 - Riboflavin70,0 μg
Vitamin B3 - Niacin, Nicotinsäure6.558,0 μg
Vitamin B3 - Niacinäquivalent9.525,0 μg
Vitamin B5 - Pantothensäure949,0 μg
Vitamin B6 - Pyridoxin331,0 μg
Vitamin B7 - Biotin (Vitamin H)20,3 μg
Vitamin B9 - gesamte Folsäure68,0 μg
Vitamin B12 - Cobalamin0,0 μg
Vitamin C - Ascorbinsäure350,0 μg

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Studentenfutter - Vitamine und Nährstoffe

Bereits die Zusammensetzung dieser Mischung (Trockenobst, Nüsse) macht deutlich, dass sie viele Vitamine und andere wertvolle Inhaltsstoffe besitzt. Dazu gehören:

Vor allem die Vitamine E und B3 sind in großer Menge enthalten. Zudem sind ungesättigte Fettsäuren zu finden. Die etwa 480 Kilokalorien pro 100 Gramm machen die Mischung zu einer kalorienreichen Zwischenmahlzeit.

Studentenfutter - Verwendung in der Küche

Es wird fast ausschließlich als Zwischenmahlzeit bzw. Knabberei verwendet. Man kann die Mischung einfach so essen, wie sie in den Packungen enthalten ist.

Zudem gibt es die Möglichkeit, sie als Zutat für ein Müsli zu verwenden oder sie mit etwas Joghurt zu mischen. Auf diese Weise kann die Mischung aus Trockenobst und Nüssen zu einem richtigen Frühstück werden und dem Körper Energie für den Tag geben.

Studentenfutter - Ursprung und Besonderheiten

Das Studentenfutter hat seinen Ursprung in Deutschland und eventuell in der Schweiz. Von dort soll die Bezeichnung Tutti Frutti stammen, was allerdings nicht belegbar ist.

Die Mischung war bereits im 17. Jahrhundert bekannt. Die Bezeichnung Pfaffenfutter und Studentenfutter hat ihren Ursprung in der Tatsache, dass diese Mischung durch die enthaltenen Mandeln sehr teuer war, so dass sie nur von finanzkräftigen Personengruppen wie Pfarrern oder eben Studenten (sie zählten zur Mittel- bzw. Oberschicht) gegessen wurde.

  • Vor allem unter Studenten war die Meinung weit verbreitet, da die enthaltenen Mandeln den Kater nach einer durchzechten Nacht mindern konnten.

Quellen

USDA: Studentenfutter
Schneider, Anuba: Das Große Lexikon der Nahrungsmittel & Unverträglichkeiten
Drebing, Verena: Ernährungsratgeber Vitamin K: Für stabile Gerinnungswerte: über 700 Lebensmittel im Überblick
Jordan, Angela / Löser, Christian / Wegner, Ellen: Mangel- und Unterernährung: Strategien und Rezepte: Wieder zu Kräften kommen und zunehmen


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