Vitamine und Nährstoffe in Wildreis

Wildreis oder auch Wasserreis ist keine Reispflanze im üblichen Sinne. Botanisch betrachtet gehört die Pflanze zu den Süßgräsern.

Beheimatet ist er im Norden der USA und Teilen Kanadas. Er gilt als teure Delikatesse, da er lange Zeit nur mittels Wildsammlung geerntet werden konnte. Inzwischen ist auch der Anbau möglich.

Der Reis wächst nur in absolut sauberen und chemisch einwandfreien Gewässern, was eine gewisse Schadstofffreiheit garantiert.

Er enthält im Gegensatz zum Reis weniger Kohlenhydrate, dafür aber eine Vielzahl an hochwertigen Proteinen. Fett ist kaum vorhanden.
Vitamine und Spurenelemente sind ebenfalls zu finden.

Lebensmittelrechner

So habe ich mich heute ernährt:

Vitamine Wildreis Übersicht

Wählen Sie Ihre Art "Wildreis" aus
Vitamintabelle für 100g Wildreis roh
Vitamin A - Retinoläquivalent1,0 μg
Vitamin A - Retinol1,0 μg
Vitamin A - Beta-Carotin0,0 μg
Vitamin D - Calciferole0,0 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopheroläquivalent1,0 μg
Vitamin E - Alpha-Tocopherol1,0 μg
Vitamin B1 - Thiamin115,0 μg
Vitamin B2 - Riboflavin262,0 μg
Vitamin B3 - Niacin, Nicotinsäure6.733,0 μg
Vitamin B3 - Niacinäquivalent9.233,0 μg
Vitamin B5 - Pantothensäure1.074,0 μg
Vitamin B6 - Pyridoxin391,0 μg
Vitamin B7 - Biotin (Vitamin H)3,5 μg
Vitamin B9 - gesamte Folsäure95,0 μg
Vitamin B12 - Cobalamin0,0 μg
Vitamin C - Ascorbinsäure0,0 μg

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Wildreis - Vitamine und Nährstoffe

Neben Proteinen, Kohlenhydraten und Fett sind Vitamine und Spurenelemente in geringeren Maßen vorhanden:

Wildreis – die ideale Zubereitung

Der Reis besitzt einen aromatischen, nussigen Geschmack und kann als Beilage vor allem mit Fisch und Gemüse kombiniert werden.

Vor dem Garen sollte der Reis immer kalt abgespült werden. Benötigt wird die dreifache Menge an Wasser und eine Garzeit von etwa 45 bis 50 Minuten. Wenn die Hälfte der Körner aufgeplatzt sind, ist der Reis gar.

Der Wildreis kann mit anderen Reissorten kombiniert werden, hier bieten sich vorgefertigte Mischungen, welche unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Garzeiten zusammengestellt werden.

Wildreis – Getreide der Indianer

Er stammt aus Nordamerika und Kanada, wo er schon lange den indigenen Stämmen als Nahrung diente. Die Samen des Wassergrases wurden – und werden heute immer noch - mit Booten geerntet.

Hierzu biegt man die Gräser über das Boot und klopft die Rispen aus, sodass die Samen auf den Boden des Bootes fallen.
Diese traditionelle Ernte wird aufgrund des inzwischen möglichen Anbaus aber immer seltener durchgeführt.


Quellen

USDA: Wildreis
Müller, Sven-David: Die 50 besten und 50 gefährlichsten Lebensmittel
Augsburger Allgemeine: Wächst Wildreis wirklich wild?
Franke, Elsa / Lieberei, Reinhard / Reisdorff, Christoph: Nutzpflanzen


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