Heilpflanze Alpenampfer - Magenfreund aus den Alpen

alpenampfer

Alpenampfer - Die wichtigsten Fakten

  • Der Alpenampfer ist eine krautige Pflanze, die in den Gebirgen Süd- und Mitteleuropas beheimatet ist.
  • Die Pflanze wird hauptsächlich gegen Verstopfung verwendet.
  • Sie schmeckt säuerlich und enthält besonders viel Oxalsäure.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Alpenampfer als Heilpflanze

Alpenampfer
Sammelzeit
  • März
  • April
  • Mai
  • August
  • September
Heilwirkung
Anwendung
  • gekocht
  • roh

Der wissenschaftliche Name der Pflanze lautet "rumex alpinus".

Die Pflanze hat folgende volkstümliche Bezeichnungen:

  • Alpen-Mönchsrhabarber
  • Bergrhabarber
  • Sauplotschen
  • Scheissplätschen

Das Heilkraut gehört zur Gattung der Ampfer und zur Pflanzenfamilie der Knöterichgewächse. Sie zählt zudem zu den nelkenartigen Gewächsen.

Wie der Name vermuten lässt, kommt die Pflanze hauptsächlich in den europäischen Alpen vor und wächst in Höhenlagen zwischen 1.000 und 2.600 Metern. Die Blütezeit der Pflanze ist von Juni bis August, die Wurzeln werden im Herbst gesammelt.

  • Die Pflanze wurde von Europa nach Schottland und Nordamerika eingeschleppt und gilt dort als unerwünschtes Unkraut.

Die Pflanze enthält einen hohen Anteil Oxalsäure, die eine verdauungsfördernde Wirkung hat.

  • Oxalsäure erschwert die Aufnahme von Eisen im Darm und sollte daher von Personen mit Eisenmangel vermieden werden.

Der Alpenampfer ist eine Pflanze, die besonders in gut durchfeuchteter, kalk- und nährstoffreicher Erde gedeiht. In der Regel werden die jungen Blätter in gepflückt, gekocht und gegen Verstopfung eingesetzt. Die Blätter werden bis zu 50 Zentimeter lang, der Stengel bis zu einem Meter hoch. Das Heilkraut hat einen sauren Geschmack und enthält viel Oxalsäure.

Aufgrund des sauren Geschmacks gilt die Pflanze als unbeliebtes Weideunkraut, da es vom Vieh nicht gerne gefressen wird. Wird es wie Sauerkraut zubereitet, also einer Milchsäuregärung unterzogen, dient es als eiweißreiches Schweinefutter.

Alpenampfer - Heilwirkung der Heilpflanze

Durch den hohen Anteil an Oxalsäure wirkt die Pflanze verdauungsfördernd und wird zur Behandlung von Verstopfung eingesetzt.

Alpenampfer - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Das Heilkraut hilft gegen Verstopfung.

Alpenampfer - Anwendung der Heilpflanze

Die jungen Blätter werden gepflückt, gewaschen und wie Sauerkraut gekocht und eingemacht. Auch der Wurzelstock kann ähnlich wie Rhabarber zubereitet werden und dient als natürliches Abführmittel.

Äußerliche Anwendung

Keine.

Innerliche Anwendung

In gekochtem Zustand wird das Heilkraut gegessen, um eine abführende Wirkung zu erzeugen.


Quellen

Grüner, Thomas: Bayerische Alpen. Natur - Pflanzen - Tiere: mit Wanderungen und Erkundungstipps
List, Paul / Hörhammer, Ludwig: Chemikalien und Drogen: Teil B: R, S
Lingg, Gerhard: VIA Naturalis: Heilpflanzen-Kompendium Alphabetisch mit klinischen Fachausdrücken, Indikationen und Synonymen


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