Mineralstoffe - unverzichtbare Stoffe für den Organismus

Mineralstoffe

Als Mineralstoffe bezeichnet man eine Reihe anorganischer und essentieller Nährstoffe. Sie sind essentiell, weil sie dem menschlichen Körper mit der Ernährung zugeführt werden müssen und nicht selbst von ihm hergestellt werden können.

Man findet im Zusammenhang mit Mineralstoffen auch den Begriff Spurenelemente. Spurenelemente erfassen nur einen Teil dieser wichtigen Körperbausteine. Von einigen Mineralstoffen benötigen wir tatsächlich nur Spuren in Mikrogramm und bis zu 50 Milligramm, von anderen Mengen ab 50 Milligramm aufwärts.

Mineralstoffe und ihre Funktionen im Organismus

Vitaminbedarf ermitteln

pfeil
herz

Eine Vielzahl von Körperfunktionen ist auf Mineralstoffe angewiesen. Ob Stoffwechsel, Blutbildung, Hormonausstattung oder Nervenfunktionen, ohne die anorganischen Helfer setzen wichtige Körperfunktionen aus. Mängelzustände sind meist ohne große Zeitverzögerung und deutlich spürbar. Einige Beispiele für Mineralstoffe und ihren Einsatzbereich im Organismus:

  • Calcium - Knochen, Zähne, Nervensystem
  • Natrium - Flüssigkeitshaushalt, Nervensystem, Muskeln
  • Magnesium - Nerven-, Enzym-, Muskelfunktion, Energiestoffwechsel
  • Eisen - Blutbildung, Sauerstofftransport in den Zellen
  • Jod - Aufbau und Regulierung der Schilddrüsenhormone
Mineralstoffe im Organismus

Aktuelle Produkte

TablettenVihado Multivitamin Tabletten hochdosiert - 26 Vitamine + Mineralstoffe + Q10 + Tagetes Erecta
TablettenMega Mineral, 1500 mg, 180 Tabletten, vegan
KapselnMinavital 90 Kapseln, Multimineral mit wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen

Mineralstoffe - nicht zu wenig und nicht zu viel

Beim Thema Mineralstoffversorgung liegen Wohl und Wehe eng beieinander. Während eine Unterversorgung die betroffenen Körperfunktionen gefährdet, kann eine Überversorgung bei diesen anorganischen Stoffen zu Vergiftungserscheinungen führen. Letzteres kann gerade bei den Spurenelementen gefährlich werden. Wie in vielen Bereichen gilt für Mineralstoffe: Die Dosis macht das Gift.

Der Bedarf an einzelnen Mineralstoffen hängt unter anderem von Alter und Lebensstil ab. Spezielle Lebenssituationen wie Schwangerschaft und Stillzeit können den Bedarf an Mineralstoffen ebenfalls erhöhen.

Bei einer normalen Zufuhr über die Ernährung ist die Möglichkeit einer Unterversorgung zum Beispiel aufgrund bestimmter Stoffwechselstörungen, Ernährungsgewohnheiten oder landwirtschaftlicher Bodengegebenheiten größer als eine Überdosierung. Manche Ackerböden enthalten etwa das wichtige Spurenelement Selen nicht mehr oder nicht mehr in ausreichender Menge.

Zur Überversorgung bei Mineralstoffen kann es neben einer zu hohen Zufuhr durch spezielle Erkrankungen und individuelle Gegebenheiten kommen. So überlädt sich der Organismus bei der sogenannten Hämochromatose mit Eisen.

Einige Mineralstoffe sind in ihrer Bedeutung sehr umstritten. Das gilt etwa für Chrom. Man diskutiert einen Bedarf an Chrom im Bereich des menschlichen Glukosestoffwechsels.

Auf der anderen Seite ist auch gerade hier zu viel von dem Mikronährstoff extrem giftig, wie es bei der anhaltenden Exposition von Arbeitnehmern im Zusammenhang mit chrombelasteten Lacken und Farben ersichtlich ist.

Mineralstoffe - Vorkommen und Bedarf

Mineralstoffe sind in üblichen Lebensmitteln enthalten. Im Folgenden einige Beispiele für Vorkommen und Bedarf:

MineralstoffVorkommenTäglicher Bedarf (Empfohlen)
CalciumJoghurt, Milch, Käse, grüne Bohnen1000 mg
MagnesiumBananen, Schweinefleisch, Vollkornprodukte300-350 mg
SelenEier, Roggenbrot, Leber0,03-0,07 mg
EisenFleisch, Vollkornbrot und Linsen10-15 mg
JodJodsalz, Seefisch, Eier0,2 mg
Mineralstoffe Bedarf

Diesen Artikel teilen: facebook-30x32 twitter-30x32 google-plus-30x32

Auch interessant