Bitterholz - Bei Leberschäden und Magenproblemen

bitterholz

Bitterholz - Die wichtigsten Fakten

  • Das Heilkraut Bitterholz stammt vom Bitterholzbaum.
  • Im 18. Jahrhundert fand das Heilkraut Einzug in Europa.
  • Heute wird die Pflanze bei vielen Sodbrennerkrankungen verwendet.
  • Die Pflanze kann bei Leberbeschwerden zum Einsatz kommen.

Mit der Kräuterhexe zur richtigen Heilpflanze

Welche Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, angstlösend oder entkrampfend? Zu welcher Jahreszeit kann sie gesammelt werden? Unsere Kräuterhexe hilft, die geeignete Heilpflanze mit der gewünschten Wirkung zur passenden Jahreszeit zu finden.

Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Bitterholz als Heilpflanze

Bitterholz
Sammelzeit
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
Heilwirkung
Anwendung

Der wissenschaftliche Name der Pflanze bezieht sich auf Picrasma exelsa. Woher dieser Name stammt ist nicht bekannt.

Volkstümliche Namen sind bei diesem Heilmittel nicht bekannt. Die meisten Völker kennen die Pflanze unter dem besagten Namen. In manchen Büchern ist die Pflanze als Quassia amara bekannt.

Quassia Amara gehört zur Familie der Bittereschengewächse (Simaroubaceae). Es handelt sich um einen kleinen Baum, der bis zu 5 Meter hoch werden kann.

Bis heute ist die Pflanze nur in manchen Teilen der Erde vorzufinden. Das Hauptvorkommen liegt in Jamaika. Die Sammelzeit wird auf den Sommer beschränkt.

Es gibt nur wenige Informationen zu den Inhaltsstoffen. Der Name der Pflanze bezieht sich bereits auf den intensivsten Inhaltsstoff. Vorzufinden in der Pflanze sind Bitterstoffe, die den Geschmack der Pflanze und den Namen erklären.

Die Pflanze findet in der Lebensmittelindustrie seit Langem einen Einsatz. Vor allem bei Trinkbrandweinen wird die Pflanze mit den Bitterstoffen sehr häufig eingesetzt. In der Heilkunde Verwendet man die Pflanze bei Lebererkrankungen und zur Appetitanregung.

Bitterholz - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Heilwirkung der Rinde, welche getrocknet verarbeitet wird, wird als anregend und gleichzeitig verdauungsregulierend beschrieben.

  • Bei der Anwendung kann es zu Nebenwirkungen kommen. Patienten klagen wegen der Bitterstoffe oft über Magenbeschwerden.

Bitterholz - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Behandelt werden können mit der Pflanze:

  • Sodbrennen
  • Lebererkrankungen
  • Appetitlosigkeit
  • Verdauungsbeschwerden

Bitterholz - Anwendung der Heilpflanze

Die Anwendungsbereiche sind sehr gering, denn eine äußere Nutzung liegt nicht vor. Bis heute wird die Pflanze als Teebestandteil und als Aufguss verwendet.

Äußerliche Anwendung

Eine äußerliche Anwendung ist bei dieser Pflanzenart nicht bekannt, denn die Bitterstoffe sind lediglich für die innere Nutzung zu empfehlen.

Innerliche Anwendung

Eine innere Anwendung erfolgt durch die Zubereitung von Tee bei Magenbeschwerden oder durch die Nutzung eines Aufgusses. Der Aufguss wird 30 Minuten vor der Mahlzeiteinnahme genutzt.


Quellen

Homöotanik: Extravagante Exoten. Bd. 4
Fischer-Reska, Hannelore: Die Bitterstoff-Revolution


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