Blasentang: Die Wirkung und Besonderheiten der Heilpflanze

Blasentang: Die Wirkung und Besonderheiten der Heilpflanze

Blasentang - Die wichtigsten Fakten

  • Fucus vesiculosus ist eine Pflanze aus der Gruppe der Braunalgen.
  • Enthält ein sehr breites Spektrum verschiedener Inhaltsstoffe.
  • Leider können sich in Fucus vesiculosus Schwermetalle/Gifte anlagern.
  • Vorkommen existieren an der nördlichen Atlantikküste.
  • Einige Populationen zuletzt stärker unter Druck geraten.

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Heilwirkung

Sammelzeit

Anwendung

Innerliche Anwendung

Äußerliche Anwendung

Blasentang als Heilpflanze

Blasentang
Sammelzeit
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
Heilwirkung
Anwendung

Die Heilpflanze wird in der Botanik als Fucus vesiculosus bezeichnet.

Das Heilkraut Fucus vesiculosus hat im Lauf der Zeit unterschiedliche volkstümliche Namen erhalten. Dazu gehören unter anderem:

  • Höckertang
  • Meereiche
  • Schweinetang oder
  • Seeeiche.

Auch wenn von Tang die Rede ist, wird meist über Fucus vesiculosus gesprochen.

Der Blasentang gehört zur Gattung Fucus, die Teil der Familie Fucaceae ist. Letztere gehört zu den Braunalgen.

Da Fucus vesiculosus zu den Braunalgen gehört, ist dessen Heimat im marinen Bereich zu suchen. Das Heilkraut kommt im nördlichen Atlantik, der Nord- und Ostsee vor. Wachstumsbereich ist die Brandungszone, wo sich die Pflanze am Untergrund festhaftet.

  • In der Ostsee sind die Bestände in den letzten Jahren sehr stark zurückgegangen - ohne dass sich die genaue Ursache hierfür feststellen lässt. Diskutiert werden verschiedene Gründe - wie Fraßschäden oder Konkurrenz mit anderen Organismen.

Blasentange werden allgemein vom Frühsommer (Juni) bis in den frühen Herbst (September) hinein gesammelt.

In Fucus vesiculosus ist eine sehr breite Palette ganz verschiedener Inhaltsstoffe enthalten. Diese reicht von Minderalstoffen oder Spurenelementen wie:

bis hin zu Polyphenole oder Schleimstoffen und Zuckerverbindungen.

  • In den Algen können sich Schwermetalle anreichern. Aufgrund dieser Tatsache sollte der Einsatz fachmännisch begleitet werden.

Der Blasentang Fucus vesiculosus ist eine Pflanze, die als Braunalge in den nördlichen Meeren vorkommt und der verschiedene Heilwirkungen zugeschrieben werden. Geerntet werden unter anderem die Blätter des Blasentangs sowie der Stamm eingesetzt. In den letzten Jahren ist es in einigen Verbreitungsgebieten zu einem starken Rückgang gekommen.

Blasentang - Heilwirkung der Heilpflanze

Die Heilwirkung der Pflanze speist sich aus den Inhaltsstoffen. Prominent tritt an dieser Stelle das enthaltene Jod in Erscheinung. Einige der Wirkstoffe können aber auch antibiotisch wirken bzw. ist eine stimulierende Wirkung auf das Immunsystem bekannt (Schleimstoff Fucoidan). Darüber hinaus wirkt sich der Gehalt an Mineralstoffen/Spurenelementen positiv aus.

Blasentang - Bei welchen Leiden hilft die Heilpflanze?

Das Heilkraut Fucus vesiculosus soll gegen verschiedene Leiden wirksam sein. Dazu gehören zuerst Schilddrüsenleiden, welche auf eine Mangelversorgung mit Jod zurückgehen. Des Weiteren wird Fucus vesiculosu heilsame Wirkung bei einigen Hautkrankheiten sowie als Schlankmacher zugeschrieben.

Blasentang - Anwendung der Heilpflanze

Aufgrund der verschiedenen Wirkmechanismen bzw. der enthaltenen Wirkstoffe kommt Fucus vesiculosus heute nicht nur innerlich zur Anwendung, sondern kann auch auf der Haut verwendet werden.

Äußerliche Anwendung

Hier ist eine Verwendung in Salben - unter anderem gegen Psoriasis - in der Phytomedizin bekannt. Darüber hinaus werden aus Fucus vesiculosus Tangbäder zubereitet.

Innerliche Anwendung

Innerlich kann der Blasentang als Tee konsumiert werden. Darüber hinaus werden inzwischen aufbereitete Fertigpräparate im Handel angeboten.


Quellen

Maltsev, Ivan: Heilende Kräuter und Tees
Teuscher, Eberhard: Pharmazeutische Biologie
Bühring, Ursel: Praxis-Lehrbuch Heilpflanzenkunde: Grundlagen - Anwendung - Therapie
Kopf, Robert: Neurodermitis, Atopisches Ekzem - Behandlung mit Homöopathie, Pflanzenheilkunde, Schüsslersalzen und Naturheilkunde: Ein homöopathischer, pflanzlicher, biochemischer und naturheilkundlicher Ratgeber


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